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Hacker verteilen Trojaner an Falschparker

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Neue Hacker-Masche  

Trojaner-Knöllchen für Falschparker

05.02.2009, 11:20 Uhr | Gerd Peters

Knöllchen verbreiten auch Trojaner (Symbolbild: singsing_sky via Flickr unter CC)Knöllchen verbreiten auch Trojaner (Symbolbild: singsing_sky via Flickr unter CC) Hacker im US-Bundesstaat North Dakota haben eine neue Masche gefunden, Trojaner zu verteilen: Sie fälschen Strafzettel und bringen sie an falsch geparkten Autos an. Auf den Knöllchen behaupten die Kriminellen, sie hätten Beweisfotos für das Falschparken auf einer Webseite. Dort wartet aber nur ein Trojaner auf die Parksünder.

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Mit Spam-Mails und verseuchten Datenträgern erzielen Hacker offenbar nicht mehr die gewünschten Erfolge. Dass die Online-Kriminellen inzwischen lieber ganze Webseiten infizieren und ihren Opfern nicht einmal mehr einen Klick abverlangen, zeigt ihre Kreativität und Flexibilität. Dass sie nun eine Spam-Mail präsentieren, die ganz ohne Internet einen Trojaner verbreitet, offenbart ihre immense kriminelle Energie. Die Entscheidung, ob die Retro-Masche nun ein wirkliches Novum ist, fällt aber schwer: Unerwünschte Werbebriefe gab es immerhin schon vor dem Internet.

Trojaner versteckt sich in Zusatzprogramm

Das renommierte Internet Storm Center (ISC) für Netzwerksicherheit berichtet, dass das gelbe Flugblatt dem Opfer Fotos "mit Informationen über Ihre Parkgewohnheiten" auf einer Internetseite verspricht. Um die versprochenen Bilder aber anschauen zu können, fordert die Seite den Nutzer auf, ein Zusatzprogramm namens PictureSearchToolbar.exe zu installieren. Wer der Aufforderung nachkommt, lädt sich jedoch einen Trojaner auf den PC.

Gefälschter Virenscanner foltert mit Werbe-Popups

Der Trojaner namens Vundo/Monder zeigt dem Opfer der Knöllchenkampagne Popups mit gefälschten Virenwarnungen an. Der Falschparker soll eine vermeintliche Antiviren-Software mit Namen Antivirus 360 herunterladen. Nach der Installation verlangt das Programm vom Nutzer Geld für die Vollversion, damit die angeblichen Viren gelöscht werden können. Zusätzlich blendet die Software in regelmäßigen Abständen Werbe-Popups ein und ändert Browsereinstellungen. Außerdem nimmt das Schadprogramm große Teile der Bandbreite für die Internetverbindung in Anspruch.

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