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PC-Sicherheit: Fiese Lücken in Excel und Adobe Reader

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Fiese Lücken in Excel und Adobe Reader

25.02.2009, 09:19 Uhr | Sascha Plischke

Sicherheitsexperten warnen vor Viren-Lücke in PDF-Programme von Adobe. (Bild: t-online.de)Fiese Viren-Lücke in PDF-Programme von Adobe. Gleich zwei kritische Lücken gefährden die Computer der Anwender: So erlaubt eine Lücke im Acrobat Reader die Infektion der Rechner mit schädlicher Software. Dafür reicht das Öffnen einer speziell präparierten PDF-Datei aus, einen gibt es bislang nicht. Auch Microsoft hat eine ähnliche Lücke für seine Excel eingeräumt, bietet allerdings ebenfalls noch keinen Patch an. Die Anwender müssen also einstweilen auf ihr Glück vertrauen – dabei werden beide Lecks bereits ausgenutzt.

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Erst am 11. März will etwa Adobe einen Flicken für die Schwachstelle in Reader und Acrobat veröffentlichen. Dabei ist die Lücke brandgefährlich, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt eindringlich vor der Gefahr durch verseuchte PDF-Dateien. Die werden von Kriminellen bereits massenweise per E-Mail versandt – wer sie öffnet, handelt sich einen ein, der beliebig weitere Schad- und Spionagesoftware nachladen kann. Noch gefährlicher wird es, wenn Hacker solcherart präparierte Dateien auf eigentlich harmlosen Internet-Seiten platzieren. Und genau damit rechnen Sicherheits-Experten für die nächsten Tage.

Lücke in Microsoft Excel aufgetaucht

Kurz nach Adobe hat auch eine Lücke in seiner Tabellenkalkulation Excel zugeben müssen. Auch hier könnten Kriminelle die Rechner der Anwender per präparierter Office-Datei mit beliebiger Schadsoftware infizieren. Betroffen seien nicht nur die Windows-Versionen von Excel bis einschließlich Microsoft Office Excel 2007 Service Pack 1, sondern auch die kostenlosen Excel-Viewer sowie die Excel-Version aus dem Office-Paket 2008 für Macs. Bisher werde die Lücke laut Microsoft aber nur sporadisch und sehr gezielt ausgenutzt. Einen Termin für einen Patch gibt es noch nicht, wahrscheinlich wird das Leck aber erst mit dem nächsten regulären Patchday am 10 März geschlossen.

So schützen Sie sich

Anwender können sich einstweilen also nur schwer gegen die beiden Angriffsmethoden zur Wehr setzen. Ein erster Schritt ist die Installation eines aktuellen Anti-Viren-Programms oder eine Auffrischung der Viren-Informationen schon installierter Sicherheits-Software. So erkennen einige Hersteller bereits die erste Version des PDF-Trojaners und können ihn erfolgreich abwehren. Abgesehen davon sollten Nutzer aber auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen. Öffnen Sie keine Dateien im Anhang von E-Mails, deren Absender sie nicht kennen. Löschen Sie solche E-Mails ungelesen.

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