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Google Earth  

Google zeigt britische Militäranlagen unverhüllt

02.03.2009, 12:13 Uhr | Gerd Peters

Google Earth zeigt Detailfotos britischer Militäranlagen. (Foto: Google, DigitalGlobe, GeoEye, Infoterra Ltd & Bluesky)Nachrichtenzentrum der britischen Sicherheitsbehörde GCHQ in Cheltenham. hat mit einem Kartenupdate für seinen Online-Atlas das britische Militär vor den Kopf gestoßen: Aktuell kann jeder Internetnutzer auf oder Google Maps Militäranlagen des Inselstaates unverpixelt ansehen. Experten befürchten nun leichtes Spiel für Terroristen.

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Unter den gezeigten Anlagen befinden sich unter anderem die Kasernen der britischen Spezialeinheit SAS, die Atom-U-Boot-Basis in Faslane und die Sicherheitsbehörde GCHQ, die sich mit Verschlüsselungstechniken und Nachrichtenaufklärung beschäftigt. Die Agentenzentrale des Auslandsgeheimdienstes MI6 ist zwar bereits seit langer Zeit in Google Earth zu bestaunen, doch mit dem Kartenupdate ist das Gebäude nun viel detaillierter zu sehen.

Google machte Karten nach Anschlägen unkenntlich

Das Militär sieht es nicht gerne, dass jeder den genauen Standort und den Aufbau seiner Anlagen einfach ansehen kann. Dass durch die freie Verfügbarkeit von Satellitenbildern auch Terroristen profitieren, zeigte bereits der Anschlag auf das Shatt al Arab Hotel im Jahr 2007. Damals wurden bei Aufständischen Ausdrucke von Google-Earth-Karten gefunden, die den britischen Militärstützpunkt in Basra zeigten. Google stimmte nach dem Vorfall zu, fortan Fotodaten solcher Anlagen unkenntlich zu machen.

Angst vor Terroranschlägen

Militärexperten befürchten nun, dass Terroristen das aktuelle Kartenmaterial nutzen könnten, präzise Anschläge mit Raketen oder Mörsern auf die Einrichtungen durchzuführen. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums erklärte dazu gegenüber dem Magazin The Register : "Wir tun alles, um die Stützpunkte zu verteidigen. Es ist aber unmöglich, alle Internetseiten zu überprüfen, die Satellitendaten zur Verfügung stellen. Wenn Menschen ernsthaft nach solchen Seiten und Bildern suchen, können wir sie nicht aufhalten."

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