Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Studie: Filesharing steigert den Wohlstand

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Internet-Studie  

Studie: Filesharing steigert den Wohlstand

04.03.2009, 18:19 Uhr | Yaw Awuku

Filesharing bildet einen Löwenanteil des internationalen Traffic (Montage t-online.de)Filesharing bildet einen Löwenanteil des internationalen Traffic (Montage t-online.de) Für die Entertainment-Industrie sind Raubkopien eine ernsthafte Bedrohung. Das wirkliche Ausmaß der Schäden ist jedoch unbekannt. Das niederländische Forscher befragten 1500 Internetnutzer, um den Folgen des Filesharing auf die Spur zu kommen. Der überraschende Befund: Filesharing tut der Gesellschaft gut.

Tipps vom Anwalt Das dürfen Sie noch kopieren

Klick-Show Die geheimen Tricks der Piratenjäger

Video Die schrägsten Werbespots der Piratenjäger

Filesharing: Umverteilungsmaschine des Wohlergehens

Das weltweite Volumen illegaler Downloads wird auf mehrer Milliarden pro Jahr geschätzt. Allein die niederländische Musikindustrie verzeichnet durch den massiven Dateitausch einen jährlichen Verlust von nahezu 100 Millionen Euro. 44 Prozent der holländischen Internetnutzer sagten aus, dass sie in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Filesharing genutzt haben - das entspricht etwa 4,7 Millionen Menschen. Den Verlusten auf der einen Seite, steht jedoch ein Mehrwert von 200 Millionen Euro auf der Seite der Verbraucher gegenüber. "Die Gewinne, an denen sich die Konsumenten erfreuen, sind mehr als doppelt so groß wie die Verluste, die die Produzenten erleiden" lautet der Kernbefund der Studie.

Konzertticket statt Musik-CD

Die genauen Auswirkungen illegaler Downloads auf die Unterhaltungsindustrie zu bestimmen, ist nach Aussage der Forscher jedoch "eine verzwickte Angelegenheit." Denn auch ohne BitTorrent und Co, würden Filesharer nach eigenen Angaben nicht mehr CDs kaufen. Stattdessen wurde beobachtet, dass Nutzer illegaler Tauschnetzwerke zu mehr Konzertbesuchen neigen. Auch für Merchandise-Produkte seien die sogenannten Musik-Piraten empfänglicher. Im Allgemeinen stellt die Studie eine Umverteilung der Budgets fest. So ist die Nachfrage nach Kauf-DVDs im Gegensatz zu der Nachfrage nach Leih-DVDs angestiegen. Auch die niederländischen Kinobesitzer freuen sich seit den letzten Jahren über stetig anwachsende Besucherzahlen.

Musikindustrie vor der Pleite?

In besonderem Maße ist bekanntlich die Musikindustrie von der Raubkopiererei betroffen. Seit dem Aufkommen von Napster 1999 sank der Verkauf von Musik-CDs immer tiefer in die Knie. Die Froscher scheuen jedoch einen direkten Zusammenhang zwischen diesen beiden Entwicklungen. Für sie steht jedoch fest, dass sich die diversen Verteidigungsstrategien gegen Onlinepiraterie bisher als wenig erfolgreich erwiesen. Die Notwendigkeit im Zeitalter des Internets neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sei daher gerade für die Musikindustrie nach wie vor gegeben.

Mehr zum Thema Raupkopierer

Raubkopien Filmpiraterie soll Terrorismus begünstigen

Warez-Szene Piraten gewinnen Kampf um Musik-Downloads

Tauschbörse Schweden plant legales Filesharing

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Profis undercover 
Verkleidete Bayern-Stars nehmen Schüler auf den Arm

Alaba, Rafinha und Ribéry sind für jeden Spaß zu haben. Video

Anzeige
Ähnliche Themen im Web


Anzeige
shopping-portal