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Internet-Abzocke  

Razzia bei Abofallen-Betreibern

13.03.2009, 10:22 Uhr | t-online.de

Staatsanwaltschaft Frankfurt durchsucht Büros von Abofallen-Betreibern im Internet. (Archivfoto: dpa)Polizei ermittelt gegen Abo-Abzocker im Internet. (Archivfoto: dpa)Schlag gegen vermeintliche : Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Frankfurt Büroräume windiger Online-Anbieter durchsucht. Diese sollen Rechnungen an Internet-Nutzer für teure Abo-Angebote verschickt haben, die allerdings die jeweiligen Seiten nie besucht haben wollen.

Bereits letzten Dienstag ließ die Frankfurter Staatsanwaltschaft etwa zehn Objekte untersuchen, wie Sprecherin Doris Möller-Scheu gegenüber heise Online bestätigte. Insbesondere das Unternehmen Go Web Ltd. stand im Fokus der Ermittlungen. Diese Firma soll "unberechtigt Daten der Webseitenbesucher verwendet haben". Der Staatsanwaltschaft Frankfurt liegen laut heise massenhaft Fälle vor, bei denen Go Web Ltd. Surfern die Nutzung ihrer Angebote in Rechnung stellte. Die Betroffenen versicherten, niemals auf den Seiten Adressen eingegeben zu haben.

Vorsicht Kostenfalle Diesen Angeboten sollten Sie misstrauen
Verbraucherschützen raten Wie Abzock-Opfer handeln sollten

Verdächtige betreiben bekannte Abofallen

Go Web Ltd. steht nun in Verdacht, technische Tricks eingesetzt zu haben. Das Unternehmen betreibt viele einschlägige Angebote im Internet, für die einst die Firmen Online Content Ltd. und Net Content Ltd. Darunter tummeln sich bekannte Abofallen wie genealogie.de und iq-fieber.de, auf die bereits seit Jahren etliche Nutzer hereingefallen sind. Durchsucht wurden aber auch die Büros des früheren Geschäftsführers von Online Content Ltd., der kürzlich vom Oberlandesgericht Frankfurt zur Unterlassung verurteilt wurde.

Nicht einschüchtern lassen

Doch was tun, wenn Sie Opfer eines Abofalle im Internet geworden sind? Verbraucherschützer raten stets, sofort nach Erhalt der Rechnung schriftlich zu widersprechen - am Besten per Einschreiben mit Rückschein. Auf keinen Fall sollten sich Opfer von den Internet-Abzockern einschüchtern lassen. Selbst wenn Sie eine Mahnung erhalten, sollten Sie nicht bezahlen, sondern Einspruch einlegen. Letztlich können sich Internetnutzer schon vorab vor Kostenfallen schützen: Die Browser-Erweiterung WOT kennt zahlreiche solcher Internet-Angebote und warnt beim Besuch.

Foto-Show Gratis-Tool WOT gegen Abzock-Seiten
Download WOT bei Softwareload

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