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Online-Kriminalität  

Pentagon-Hacker verrät sich selbst

23.03.2009, 12:00 Uhr | Sascha Plischke

Ein rumänischer Top-Hacker verrät sich nach Einbruch in das Pentagon selbst. (Quelle: t-online.de)Ein rumänischer Top-Hacker verrät sich nach Einbruch in das Pentagon selbst.Mit einer unbedachten Aktion hat ein rumänischer Hacker sich nun selbst verraten. Drei Jahre lang war der Mann den Ermittlungsbehörden entwischt, nachdem er in die hochgeheimen Computersysteme des Pentagon eingedrungen war. Damals hatte er seine Spuren äußerst geschickt verwischt, selbst Spezialisten der amerikanischen Bundesbehörden hatten ihn nicht ausfindig machen können. Dass er nun aufgeflogen ist verdanken die Ermittler einem leichtsinnigen Anfängerfehler des Hackers.

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Unter dem Decknamen Wolfenstein hatte Eduard Lucian M. vor drei Jahren Trojaner auf Computern des Pentagon installiert und so versucht, an streng geheime Informationen des US-Verteidigungsministeriums zu gelangen. Dabei ging er äußerst geschickt vor: Er löschte alle Spuren seiner Aktivitäten auf den Computern des Pentagons, und den Pfad zurück zu seinem eigenen Rechner verschleierte er durch eine clevere Umleitung über von ihm geknackte Server in Japan. Nach dem Angriff tappten die Ermittler deshalb lange im Dunkeln, die Identität von Wolfenstein blieb ein Rätsel. Nur eine E-Mail-Adresse konnten die Spezialisten herausfinden: wolfenstein_ingrid@yahoo.com.

Hacker macht Anfängerfehler

Bis sich Eduard M. mit einem Anfängerfehler selbst verriet. Der heute 23-jährige Wirtschaftsstudent brauchte Geld und begab sich deshalb auf die Suche nach einem Nebenjob. Dafür meldete er sich bei einer rumänischen Online-Jobvermittlung an – mit eben jener E-Mail-Adresse, die er seit seinem Einbruch in das Pentagon nicht mehr benutzt hatte. Diese Sorglosigkeit wurde ihm nun zum Verhängnis. Denn die amerikanischen Ermittler waren M. nach wie vor auf den Fersen, die E-Mail-Adresse genügte, um die Spur wieder aufzunehmen.

Auslieferung in die USA droht

Nun sitzt der Student in einem rumänischen Gefängnis und wartet auf sein Verfahren. Ihn erwarten drei bis zwölf Jahre Haft, sollte er verurteilt werden. Zusätzlich könnte dem Hacker jedoch auch eine Auslieferung in die USA drohen. Dort könnten ihm noch weitaus drakonischere Strafen drohen. So muss NASA-Hacker Gary McKinnon, dessen Auslieferung von Großbritannien an die USA kürzlich beschlossen wurde, mit mehreren Jahrzehnten Haft rechnen.

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