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Selbstmord mit Hilfe von Facebook verhindert

06.04.2009, 11:22 Uhr | Gerd Peters

Jugendliche verhindert dank Facebook einen Selbstmord  - aus über 5000 Kilometern Entfernung.Facebook-Bekanntschaft rettet Leben.In einer dramatischen Aktion konnte eine junge Amerikanerin den Selbstmord eines -Freundes verhindern. Während eines Gesprächs über das Online-Netzwerk hatte ein 16-jähriger Brite seinen Freitod angekündigt. In letzter Sekunde konnte sie den Suizid verhindern – mit Hilfe der britischen Botschaft und Scotland Yard.

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Wie die BBC berichtet, schickte der junge Brite aus Oxfordshire dem Mädchen aus Maryland in den Vereinigten Staaten eine Nachricht, in der er sich von ihr verabschiedete: "Ich gehe weg, um etwas zu tun über das ich schon lange nachdachte. Bald wird es jeder wissen." Besorgt erzählte sie ihrer Mutter davon, gemeinsam verständigten sie sofort die örtliche Polizei.

Erfolgreiche Fahndung trotz langem Behördenweg

In Ermangelung anderer Möglichkeiten leitete die US-Polizei den Notruf an einen Spezialagenten des Weißen Hauses weiter, der wiederum die britische Botschaft in Washington verständigte. Scotland Yard ermittelte schließlich die Region, in der der Junge wahrscheinlich wohnte und verständigte die örtliche Polizei.

Polizei konnte Suizid nur Stunden nach Ankündigung verhindern

Anhand von Name und Alter konnten die dortigen Beamten acht Adressen ermitteln. Streifenbeamte fuhren zu diesen Adressen und landeten beim vierten Versuch einen Volltreffer. Dort fanden sie den lebensmüden Jugendlichen nur wenige Stunden, nachdem er die Facebook-Nachricht geschrieben hatte. Er hatte sich eine Überdosis Medikamente verabreicht, war aber noch bei Bewusstsein. Inzwischen hat sich der junge Brite nach einem Krankenhausaufenthalt wieder vollständig erholt.

Etliche Selbstmorde verhindert

Es ist nicht der einzige Fall, in dem ein Selbstmord verhindert werden konnte: Im Januar dieses Jahres kündigte ein Teenager aus Sacramento einem MySpace-Freund im Video-Chat an, er wolle sich die Pulsadern aufschneiden. Er meldete den Fall der zuständigen Polizei, die das Schlimmste verhindern konnte. Auch Demi Moore erhielt bereits eine Selbstmordankündigung: Eine Arbeitslose aus Kalifornien schickte eine Abschiedsnachricht an die Schauspielerin. Moore stellte sie wiederum auf Twitter online, mit dem Kommentar: "Ich hoffe Du machst Witze." Zusammen mit ihren Fans, die die Polizei verständigten, konnte auch hier ein Leben gerettet werden.

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