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Computer-Kriminalität  

Prominente unterstützen UFO-Hacker

07.04.2009, 13:24 Uhr | Gerd Peters, AP

Prominente Unterstützung für UFO-Hacker: David Gilmour (Pink Floyd) und Sting (Police) setzen sich für Gary McKinnon ein. (Archivbild: picture alliance / dpa)NASA-Hacker Gary McKinnon kämpft gegen eine Auslieferung in die USA. (Archivbild: picture alliance / dpa) Im Kampf gegen seine Auslieferung in die USA bekommt der britische UFO-Hacker Gary McKinnon immer mehr Hilfe, auch von prominenter Seite. Jetzt hat auch Pink-Floyd-Frontmann David Gilmour zugesagt, den Londoner bei den Protesten zu unterstützen.

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Laut Computerworld wollte die Mutter McKinnons mit einer Coverversion des Liedes "Chicago" von Graham Nash auf die drohende Auslieferung ihres Sohnes aufmerksam machen. Sie schrieb einen eigenen Text für das Stück und konnte Gilmour dafür gewinnen, dem Lied seine Stimme zu leihen. Der Gitarrist und Sänger sorgte auch dafür, dass die Familie McKinnons rechtzeitig die Erlaubnis von Nash bekam, das Stück öffentlich aufzuführen.

Demo-Song anlässlich Welt-Autismus-Tag

In der Hoffnung, die Aufmerksamkeit von Medien und Bevölkerung wecken zu können, wurde das Stück am vergangenen Donnerstag vor der US-Botschaft in London gespielt – zu dieser Zeit wurde auch der G20-Gipfel in der britischen Hauptstadt abgehalten. Die Protestkundgebung machte auch auf den stattfindenden Welt-Autismus-Tag aufmerksam: Bei McKinnon selbst wurde die als Asperger-Syndrom bekannte Form des Autismus festgestellt. Weitere prominente Unterstützer McKinnons sind unter anderem Bassist und Sänger Sting sowie Londons Bürgermeister Boris Johnson.

UFO-Suche richtete großen Schaden an

Im Februar dieses Jahres hatte die Londoner Staatsanwaltschaft beschlossen, auf eine eigene Anklage gegen den 42-Jährigen zu verzichten. McKinnon wird beschuldigt, kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in 97 Computer der NASA und des Pentagons eingedrungen zu sein und über 1000 Passwörter gestohlen zu haben. McKinnon erklärt dies damit, dass er nach Hinweisen auf UFOs gesucht haben. Der dadurch entstandene Schaden soll sich auf 900.000 US-Dollar belaufen.

Britische Behörden wollen Verhandlungen in den USA

Da die Aktivitäten gegen die militärische Infrastruktur der Vereinigten Staaten gerichtet gewesen seien, wäre das Verfahren in den USA am besten aufgehoben. Dort gebe es laut Staatsanwaltschaft auch die meisten Beweismittel und Zeugen. Bislang waren alle Versuche, die Auslieferung zu verhindern, erfolglos. Im Januar bot McKinnon sogar ein Geständnis für den Fall an, dass er in Großbritannien vor Gericht gestellt wird.

McKinnon drohen bis zu 70 Jahre Haft

McKinnon ging den Behörden bereits 2002 ins Netz. Die Ermittler konnten die bei den Attacken hinterlassenen Spuren zum E-Mail-Account von McKinnons Freundin zurückverfolgen. Nach seiner Festnahme warf die zuständige Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Virginia dem damals 36-Jährigen den "größten militärischen Hackerangriff aller Zeiten" vor. Dennoch kam der Brite unter Auflagen auf freien Fuß. Seitdem versucht McKinnon seine Auslieferung zu verhindern, unter anderem über den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Bei einer Auslieferung an die USA, droht ihm eine Anklage in sieben Fällen von Computerbetrug – in jedem Fall mit einer Höchststrafe von zehn Jahren Gefängnis.

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