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Die zehn schlimmsten Online-Abzocker 2008

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Internet Ombudsmann  

Die zehn schlimmsten Online-Abzocker 2008

16.04.2009, 13:16 Uhr | Jens Müller

Österreicher beschwerten sich beim Internet Ombudsmann am häufigsten über magolino.de. (Foto: t-online.de) Österreicher beschwerten sich am häufigsten über magolino.de. (Foto: t-online.de) Abofallen gehören mittlerweile zu den größten Ärgernissen im Internet - auch in Österreich. Dort hat der zuständige Internet Ombudsmann eine Liste der schlimmsten Abzockerseiten herausgegeben. Interessanterweise fallen auch die Deutschen auf exakt diese teuren Internetangebote herein. Daher gilt: meiden!

Der Jahresbericht des Internet Ombudsmann hat es in sich: 7353 Beschwerdefälle wurden bei der Stelle für außergerichtliche Streitschlichtung gemeldet. Davon entfielen 5581 auf vermeintliche Gratis-Angebote. Bei der Schiedsstelle häuften sich Beschwerden über Anbieter, die Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen über Inkassobüros bzw. Rechtsanwälten an Kunden versendeten.

Foto-Show Abzockerseiten mit den meisten Beschwerden
Hier wird's teuer Diese Abofallen im Internet müssen Sie meiden
Verbraucherschützen raten Wie Abzock-Opfern handeln sollten
Foto-Show Gratis-Tool WOT gegen Abzock-Seiten

Alte Bekannte unter den Top-Abzockern

Der Internet Ombudsmann listete im Jahresbericht die zehn Internetangebote mit den meisten Beschwerden 2008 auf. Darunter befinden sich hauptsächlich auch hierzulande berüchtigte Angebote wie opendownload.de und genealogie.de. So fallen nicht nur Österreicher auf die Abofallen herein - auch in Deutschland finden solche fragwürdigen Geschäftsmodelle ihre Opfer.

Experten erwarten sprunghaften Opfer-Anstieg

In Österreich ist die Entwicklung im aktuellen Jahr noch bedenklicher. "Wenn die negative Entwicklung des ersten Quartals so weiter geht, könnten 2009 über 11.000 Streitschlichtungsfälle mit enormen Schadenssummen auf uns zukommen", prognostizierte Bernhard Jungwirth, Projektleiter Internet Ombudsmann. Die Experten erklären den dramatischen Anstieg mit der Wirtschaftskrise, die eine Hochsaison für unseriöse Online-Anbieter und Betrüger bringe. Der österreichische Internet Ombudsmann kümmert sich allerdings nicht nur um Abofallen, sondern insbesondere um Schwierigkeiten beim Online-Shopping.

Nicht einschüchtern lassen

Opfer von Abofallen sollten sich auf jeden Fall zur Wehr setzen und sich nicht einschüchtern lassen. Auch deutsche Verbraucherschützer raten mittlerweile gebetsmühlenartig, sofort schriftlich Widerspruch gegen Zahlungsforderungen einzulegen und nicht zu bezahlen. In den meisten Fällen sei kein wirksamer Vertrag zu Stande gekommen, so die Juristen der Verbraucherzentrale. Weitere Hilfen finden Geschädigte bei den örtlichen Verbraucherzentralen. Zudem lohnt sich die Browser-Erweiterung WOT, die vor bekannten Abofallen und weiteren Internet-Gefahren warnt.

Hintergrund Abo-Abzocke im Internet nimmt zu - so wehren Sie sich
Download Tipps der Verbraucherzentrale Baden-W. (PDF-Datei)
Download Musterbriefe gegen Abo-Abzocke der VZ NRW (DOC-Datei)
Download WOT bei Softwareload

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