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Botnetze: Forscher entdecken die größte Spam-Schleuder

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Sicherheit – Botnetze  

Forscher entdecken die größte Spam-Schleuder

23.04.2009, 11:33 Uhr | Yaw Awuku

Spam-Bot Rustock verschickt 25.000 Mails pro Stunde (Quelle: t-online.de)Rustock: Einer der effektivsten Spam-Bots. (Quelle: t-online.de) Ein einziger PC verschickt bis zu 600.000 Spam-Mails – das fand die Studie einer US-amerikanischen Sicherheitsfirma heraus. Ziel der Untersuchung war es, die Funktionsweise von Botnetzen besser zu verstehen. Dabei identifizierten die Wissenschaftler die größten Spam-Schleudern im World Wide Web.

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Insgesamt neun verschiedene nahm TRACElabs, ein Forschungszweig der kalifornischen Sicherheitsfirma Marshal8e6, unter die Lupe. Dazu infizierte das Team eigene Labor-Computer mit Viren und hängte sie so in die Botnetze von Cyber-Kriminellen ein. So fanden die Forscher heraus wie die Zombie-Netzwerke kommunizieren und wie viele Spam-Mails jeder infizierte Computer verschickt. Mit 25.000 Spam-Mails pro Stunde, 600.000 pro Tag und 4.2 Millionen in der Woche, stehen die gekaperten Rechner zwei bisher wenig bekannter Botnetze deutlich an der Spitze: Rustock und Xarvester.

Botnetze mit Schlüssel-Funktion

Diesen Spitzenreitern folgt ein Spam-Bot namens Mega-D, den die Forscher mit 15.000 Spam-Mails pro Stunde ebenfalls als sehr effektiv beurteilen. Phil Hay, Abteilungsleiter bei TRACElabs, hofft, dass die Studie dazu beitrage Spam effektiver zu bekämpfen. Botnetze hätten den Spam-Verkehr in den letzten Jahren revolutioniert, Ziel der Wissenschaftler sei daher "zu betonen, welche Schlüssel-Rolle eine handvoll Botnetze im heutigen Spam-Aufkommen spielen."

Die Botnetz-Bedrohung

Die ferngesteuerten Computer-Netzwerke sind inzwischen zu einem lukrativen Unternehmen für Cyber-Kriminelle geworden. Denn die gekaperten Rechner können auch Tastaturenschläge aufzeichnen und Screenshots anlegen, um so an Passwörter und Kreditkartennummern zu gelangen. Über virenverseuchte Spam-Mails rekrutieren die Hacker stetig neue Rechner für ihr Zombie-Heer. Einen hundertprozentigen Schutz gegen diese Hacker-Attacken gibt es nicht – mit aktivierter Firewall, Antiviren-Software und Spyware-Jägern wie Spybot machen Sie es den Cyber-Kriminellen jedoch erheblich schwerer.

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