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USA: 17-jähriger Hacker muss ins Gefängnis

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17-jähriger Hacker muss ins Gefängnis

23.04.2009, 11:35 Uhr | Christian Fenselau

17-jähriger Hacker verurteilt Elf Monate Gefängnis für "Dshocker"Elf Monate Knast – das ist das Urteil für einen erst 17-jährigen Hacker. Doch der verurteilte Amerikaner gehörte nicht zum Nachwuchs der Branche, er war ein alter Hase. Die Liste seiner Vergehen ist lang: Kreditkartenbetrug und Sabotage waren seine Spezialgebiete, Bombendrohungen wurden ihm letztendlich zum Verhängnis.

Der Hacker, der unter dem Pseudonym Dshocker bekannt war, hatte zu Beginn seiner kriminellen Karriere etliche fremde Computer gekapert, die er dazu nutzte, massenhaft die amerikanische Notrufnummer 911 anzurufen. Dies führte zum Einsatz des Sondereinsatzkommandos der US-Polizei. Außerdem benutzte Dshocker die gehackten Rechner zum Diebstahl von Kreditkartendaten, um dann ausgiebig auf Shopping-Tour zu gehen.

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Monatelanges Gerichtsverfahren

Obwohl der Jugendliche vor Gericht frühzeitig Reue zeigte, dauerten die Ermittlungen lange. Dshocker trieb über Jahre sein Unwesen, seine Hacker-Aktionen konnten seit November 2005 nachgewiesen werden. Aufgrund der Menge an Straftaten dauerte auch die Gerichtsverhandlung mehrere Monate. Außer Kreditkartenbetrug und Missbrauch des Notrufs verschaffte er sich Zugang zu diversen Unternehmensnetzen zwecks Diebstahls von internen Informationen. Auch Computer-Sabotage konnte ihm nachgewiesen werden, mit seinen gekaperten Rechnern attackierte er fremde Server, um diese lahmzulegen. Zudem hat er unter anderem Schulen mit Bombendrohungen verunsichert, dabei ist er aufgeflogen. Zu seinem Glück ist er noch nicht volljährig. Als Erwachsener hätten bis zu zehn Jahre Gefängnis und eine empfindliche Geldstrafe gedroht.

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