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Windows 7 Release Candidate ab sofort frei verfügbar

04.05.2009, 16:01 Uhr | Andreas Lerg & Sascha Plischke

Windows 7 RC ab heute zum freien Download im Internet (Quelle: t-online.de)Windows 7 RC ab heute zum freien Download hat den Release Candidate von offiziell für Jedermann zum Download freigegeben. Dabei handelt es sich um die letzte Testversion, die sich von der Verkaufsausgabe nur noch in Kleinigkeiten unterscheidet. Gegenüber der Betaversion hat Microsoft noch einmal ein paar echte Leckerbissen an neuen Funktionen nachgelegt. Ausprobieren lässt sich der Windows 7 Release Candidate bis zum März 2010 – ohne Einschränkungen und komplett kostenlos.

Allerdings weist Microsoft darauf hin, dass die Testversion nur auf einem separaten Testrechner installiert werden sollte.

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Bis Ende Juni steht die finale Testversion von Windows 7 nun unbegrenzt und für jeden zum Download zur Verfügung. Die Pflicht zur Registrierung besteht jedoch wie schon bei der Betaversion weiter: Für den Download muss jeder ein entsprechendes Download-Konto bei Microsoft anlegen. Mit der Anmeldung bekommen die Interessenten einen Produktschlüssel, mit dem sich Windows 7 dann aktivieren lässt. Wer sich schon die Betaversion heruntergeladen hat kann den Release Candidate über sein damals angelegtes Konto heruntergeladen, auch der Produktschlüssel von damals ist weiter gültig. Mit diesem Schlüssel läuft Windows 7 dann aber auch bis März 2010, kostenlos und mit allen Extras.

Windows 7 mit allen Extras

Denn der jetzt veröffentlichte Release Candidate entspricht der späteren Ultimate Edition von Windows 7. Dabei handelt es sich um ein Windows 7 mit allen Zusatzfunktionen und Extras und ist sowohl in der 32 Bit-Version als auch der 64 Bit-Version verfügbar. Eine dicke DSL-Leitung oder viel Geduld brauchen Sie aber schon, denn der Download ist zwischen 2,5 und 3,2 Gigabyte groß.

Mit großem Ansturm wird gerechnet

In den ersten Tagen kann es sein, dass die Server von Microsoft den vielen Downloads nicht gewachsen sind und es daher eine Weile dauert, bis Sie beim Download zum Zuge kommen. Schon bei der Beta-Version war es zu Server-Ausfällen gekommen. Millionen Interessierte hatten zuvor gleichzeitig versucht, eine von den ursprünglich 2,5 Millionen Lizenzen zu ergattern. Anwender sahen häufig nur Fehlermeldungen wie "Server is too busy" (Server ist überlastet). Microsoft lehnt aus prinzipiellen Gründen die Verteilung seiner Software über Filesharing-Protokolle wie BitTorrent ab, die ein maschenartiges Netz bilden und immer besser funktionieren, je mehr Anwender eine Software aus dem Netz laden und die bereits herunter geladenen Teile für andere Nutzer bereitstellen.

Unterschiede zur Beta-Version

Unter der Haube ist der Release Candidate praktisch ein fertiges Windows und frei von den unvermeidlichen Fehlern der Betaversion. Aber auch neue Funktionen hat Microsoft dem neuen Windows mitgegeben. So verfügt Windows 7 nun über einen so genannten Windows-XP-Modus. Dabei startet das System ein virtuelles XP-System, in dem auch alte Programme fehlerlos laufen können. So will Microsoft auch alte XP-Hasen für das neue Betriebssystem begeistern. Die sollten dann auch einen Blick auf Windows 7 riskieren. Windows XP kommt langsam in die Jahre und könnte nun einen würdigen Nachfolger gefunden haben.

Anforderungen an den PC

Bevor Sie den Download starten, sollten Sie checken, ob Ihr PC die nachfolgenden Anforderungen für einen stabilen Betrieb von Windows 7 erfüllt:

  • 32-Bit- oder 64-Bit-Prozessor ab 1 GHz Taktfrequenz

  • 1 GB Arbeitsspeicher Minimum

  • 16 GB freier Festplattenspeicherplatz Minimum

  • Grafikkarte mit DirectX-9-Unterstützung und 128 MB

  • DVD-R/W-Laufwerk

  • Internet-Verbindung

Verkaufsstart schon im Oktober geplant

Als offizieller Verkaufsstart für Windows 7 wird der Oktober 2009 immer wahrscheinlicher. Übereinstimmend haben mehrere Computerhersteller angekündigt, ab dem 23. Oktober Rechner mit vorinstalliertem Windows 7 zu verkaufen. Das bei den Anwendern lange unpopuläre Windows Vista wird von Microsoft hingegen bereits geistig zu Grabe getragen. Zwar soll Vista noch bis 2011 zu kaufen sein. Doch der Chef der Windows-Abteilung bei Microsoft Mike Nash schwärmte schon einmal von dem neuen Betriebssystem. Microsoft werde zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Windows veröffentlichen, dass tatsächlich besser laufe als sein Vorgänger.

 

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