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Cyperspionage: Nordkorea bildet neuen Hacker-Trupp aus

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Sicherheit – Cyberspionage  

Nordkorea bildet neuen Hacker-Trupp aus

05.05.2009, 12:29 Uhr | dpa / AP

Nordkorea bildet Hacker ausNordkorea: Hacker im Dienste Kim Yong Ils. (Foto: dpa, Montage: t-online.de) Das kommunistische Nordkorea rüstet sich zum Cyber-Krieg, so berichten Medien aus dem benachbarten Südkorea. Eine speziell ausgebildete Gruppe von Hackern soll insbesondere auf südkoreanische und amerikanische Militärnetzwerke angesetzt werden. Ziel der Nordkoreaner sei es, in die feindlichen Computernetze einzudringen, geheime Daten zu sammeln und die Kommunikation zu stören.

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Meldungen über Hacker-Brigaden aus Südkoreas kommunistischen Nachbarn sind schon seit fünf Jahren zu vernehmen. Doch nach Aussage der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, sollen die Spezialeinheiten jetzt auf etwa 100 Mann verstärkt worden sein. "Wenn erforderlich, können sie Computerviren verbreiten, um Netze zu stören", zitiert die Nachrichtenagentur einen südkoreanischen Beamten. Zu den Hauptzielen der nordkoreanischen Staats-Hacker gehören anscheinend die USA: Von allen Angriffen auf die Computernetze des US-Militärs, käme der Großteil aus Nordkorea.

Hacker gehören zur Bildungselite Nordkoreas

Als Ausbildungsstätte für die Cyber-Spione soll die Militärhochschule in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang dienen. Welche Bedeutung Nordkorea der Informationstechnologie beimisst, unterstreicht die Aussage des Staatsoberhaupts Kim Yong Il, jene, die Computer nicht benutzten, gehörten mit denen, die rauchten und Musik nicht zu schätzen wüssten zu den "drei Hauptnarren des 21. Jahrhunderts". Die meisten Bürger Nordkoreas haben jedoch nur unter strenger Kontrolle Zugang zu Computern und Internet.

Süd- und Nordkorea befinden sich seit Ende des Nordkoreakrieges (1950 - 1953) im Kriegszustand, da sie sich immer noch auf kein Friedensabkommen einigen konnten.

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