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Hacker erpressen Eintracht Frankfurt

06.05.2009, 16:29 Uhr | Christian Fenselau mit Material von SID

Hacker legten Eintracht-Seiten lahmHacker legten Eintracht-Seiten lahmFußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist Opfer einer Hacker-Attacke geworden. Wie die Hessen mitteilten, sei es am vergangenen Samstag zu einem Angriff auf die vereinseigene Webseite gekommen. Dieser Attacke ist nach Angaben der Eintracht am Dienstag ein Bekennerschreiben mit "eindeutig erpresserischen Forderungen" gefolgt.

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Der Internetauftritt www.eintracht.de blieb während der Attacke zwar unverändert, sie war jedoch nicht mehr aufrufbar. Hacker legten sie mit einer DDos-Attacke lahm. DDos-Attacken, oft durch ein Botnetz initiiert, sorgen mit unzähligen Aufrufen einer bestimmten Seite dafür, dass diese überlastet wird und die Server den Ansturm nicht mehr bewältigen können. Die Folge ist die Unerreichbarkeit der Seiten. Dies geschah offensichtlich gezielt an einem Samstag – während eines Spieltags der Eintracht.

"Grenze überschritten"

"Wir haben uns dazu entschlossen, das Bekennerschreiben nicht von unserer Internetseite zu nehmen, da durch diesen Angriff die gesamte Online-Community von Eintracht Frankfurt betroffen ist", sagte der stellvertretende Eintracht-Vorstandsvorsitzende Thomas Pröckl: "Es ist eine Grenze überschritten worden, was wir so nicht akzeptieren können." Es ist bereits die zweite Attacke auf die Webseite der Hessen. Nach dem ersten Angriff hat der Verein Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. "Wir können unseren Internetnutzern versichern, dass keine Userdaten eingesehen oder manipuliert wurden, weder in den Online-Shops noch auf der Homepage", erklärte Pröckl: "Es handelt sich um eine bewusst herbeigeführte Überlastung unserer Homepage, damit diese nicht mehr aufrufbar ist."

Hacker machten Drohung wahr

Die Attacke war zuvor angedroht worden. Bereits am 23. April dieses Jahres wurde die Seite lahmgelegt und der Verein erpresst. Die Hacker forderten unter anderem die Entlassung von Trainer Friedhelm Funkel und drohten mit weiteren Attacken. Da die Forderungen nicht erfüllt wurden, reagierten die Erpresser nun mit der zweiten Attacke und drohten, die Angriffe auszuweiten. Der Spuk geht also weiter: Demnächst sollen geschäftsrelevante Seiten wie der Online-Shop lahmgelegt werden, drohten die Hacker, die sich als Eintracht-Fans bekennen. Unter dem Erpresserschreiben steht unter anderem der Spruch "Rettet die Eintracht".

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