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Skurrile E-Mail verunsichert PayPal-Kunden

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Phishing-Attacke  

Skurrile E-Mail verunsichert PayPal-Kunden

15.05.2009, 12:55 Uhr | Christian Fenselau

(Quelle: G Data Software AG)(Quelle: G Data Software AG) Eine kursierende Phishing-Mail mit dazugehöriger Internetseite, die vorgibt, vom Internet-Bezahldienst PayPal zu stammen, verunsichert zur Zeit viele Internet-Nutzer. Wer genauer hinschaut, dem wird das holprige Deutsch der Mail verdächtig vorkommen. Die in der Mail verlinkte Internetseite sieht dagegen täuschend echt aus.

"Aufgrund der jüngsten betrügerische Aktivitäten auf einige PayPal online konten wir starten eine neue Security-System zu machen PayPal-Online-Konten mehr sicher und sicher", so der Einleitungssatz der E-Mail. Viel Mühe bei der Übersetzung haben sich die Täter wohl nicht gemacht. Das Perfide an Phishing-Mails wie dieser ist aber immer, dass sie Aufmerksamkeit erregen, weil sie angeblich die Sicherheit verbessern wollen. Die Mail verspricht, "das PayPal-Konto des Empfängers zusätzlich abzusichern". Das Gegenteil steckt aber dahinter. Die Absender wollen auf diese Weise Konto-Daten abfangen. Davor warnt der Sicherheitsdienstleister G Data.

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Internetseite sieht täuschend echt aus

Wer in der Mail auf den Link klickt, landet auf einer Phishing-Seite, die wesentlich besser gemacht ist als die holprige Mail. Die PayPal-Anmeldeseite ist perfekt nachgebaut. Sie unterscheidet sich vom seriösen Original nur darin, dass sämtliche Sicherheitsmerkmale fehlen. Der Browser zeigt sie durch Symbole unten in der Statuszeile an, je nach Browser auch in der Adresszeile. Auf der Phishing-Seite sucht man sie vergeblich. Zudem steht in der Adresszeile "http://..." und nicht "https://...", wie es sein sollte. Das zusätzliche "s" steht für Sicherheit. Seiten, auf denen man Passwörter eingeben kann, sind aufgrund verschlüsselter Übertragung grundsätzlich so angegeben. Die Adresse auf der Betrüger-Seite hat mit PayPal nichts zu tun, deshalb versuchten die Täter, die Verlinkung auf andere Art glaubwürdig erscheinen zu lassen. Am Adress-Ende steht ".../www.paypal.com/login.html" – tückisch, wenn man nur flüchtig hinschaut.

So können Sie sich schützen

Bei derartigen Mails sollten Nutzer auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen: Klicken Sie nicht auf verlinkte Internetseiten, wenn Ihnen die Mail unseriös vorkommt und sie von Absendern kommt, die sie nicht kennen. Öffnen Sie auch keine Dateien im Anhang. Löschen Sie solche E-Mails ungelesen. Achten Sie auf die Sicherheitsmerkmale, die der Browser anzeigt, bevor Sie sich im Internet mit Namen und Passwort einloggen, z.B. das Schloss-Symbol in der Statuszeile unten. Schauen Sie, ob die URL in der Adresszeile auch vom tatsächlichen Anbieter stammt. Die Adresszeile der betroffenen Webseite, die angeblich PayPal gehören soll, stammte aus Taiwan.

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