Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Filesharing: Raubkopierer in Spanien freigesprochen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Netzwelt – Raubkopierer freigesprochen  

Neues Filesharer-Paradies in Spanien

02.06.2009, 11:21 Uhr | Yaw Awuku

Unter den Ländern mit den meisten illegalen Downloads steht Spanien ganz oben. (Quelle: t-online.de)Unter den Ländern mit den meisten illegalen Downloads steht Spanien ganz oben. (Quelle: t-online.de) Während Raubkopierer in Schweden und auch hierzulande auf immer dünneres Eis geraten, eröffnen sich spanischen Filesharern neue Horizonte. Einen Mann, der über 3000 urheberrechtlich geschützte Filme und eine unbekannte Anzahl an Musiktiteln im Internet verbreitet haben soll, erklärte ein Gericht in Pamplona für nicht schuldig.

Tipps vom Anwalt Das dürfen Sie noch kopieren
Klick-Show Die geheimen Tricks der Piratenjäger
Piraten im Untergrund So entstehen Raubkopien
Quiz Verstehen Sie die Piraten-Sprache?

Zwar räumte der Strafgerichtshof ein, dass der Mann zwischen 2003 und 2004 insgesamt 3322 Filme ohne Zustimmung der Rechtsinhaber geladen hat, dennoch habe er damit nicht gegen das Gesetz verstoßen. Der Richter begründete sein Urteil damit, dass der Angeklagte die Film- und Musikdateien "nur zu privaten Zwecken oder dem zum Austausch mit anderen Internet-Nutzern" verwendete – eine Straftat liege daher nicht vor.


Raubkopien zu privaten Zwecken

In Spanien wird das Laden und der Austausch von Dateien über Filesharer-Netzwerke wie BitTorrent in der Regel nicht geahndet. Nur Raubkopierer, die sich über den Handel mit urheberrechtlich geschützten Dateien bereichern wollen, begehen der spanischen Rechtsauslegung nach eine Straftat. Dem angeklagten Filesharer konnte jedoch nicht nachgewiesen werden, dass er mit seinen Aktivitäten irgendwelche wirtschaftlichen Interessen verfolgte und kam daher unbehelligt davon.

25 Millionen illegale Downloads

Die spanische Auslegung des Urheberrechts dürfte für lokale wie internationale Anti-Filesharer-Verbände ein gewaltiger Dorn im Auge sein. Denn der Raubkopier-Tracker-Firma BayTSP nach steht Spanien ganz oben auf der Liste der Länder mit den meisten Copyright-Verletzungen: 25 Millionen zählte das Unternehmen bisher. Trotz dieser Zahlen, scheint Spanien keine Veränderungen an der aktuellen Form ihres Urheberrechts vornehmen zu wollen.

Pornoangriff Community kämpft gegen Youtube-Zensur
Anwälte unter Beschuss ThePirateBay bläst zum Gegenangriff
Gesetz gescheitert Keine "digitale Todesstrafe" in Frankreich
Rechtsspruch Mildes Urteil für Filesharer

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Shopping
Die NIVEA Fotodose mit Ihrem Lieblingsbild

Gestalten Sie Ihre eigene Cremedose mit Ihrem Lieblingsfoto. Jetzt bestellen auf NIVEA.de.

Shopping
New Arrivals 2017: Neue Jacken, Blusen u.v.m.

Entdecken Sie jetzt die Neuheiten von Marccain, Boss und weiteren Top-Marken bei Breuninger. Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILBabistadouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal