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Nigeria-Connection: Polizei Hildesheim warnt vor Betrugs-E-Mails

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Nigeria-Connection  

Polizei warnt vor Online-Betrügern

17.06.2009, 12:16 Uhr | Yaw Awuku mit Material von der dpa

Immer wieder zockt die Nigeria-Connection gutgläubige Menschen ab. (Foto: dpa) Immer wieder zockt die Nigeria-Connection gutgläubige Menschen ab. (Foto: dpa) Wie die Polizei Hildesheim mitteilt, kursieren wieder Betrüger-E-Mails der sogenannten Nigeria-Connection durchs Internet. Angeblich lukrative Geschäfte sollen die Empfänger dazu verleiten, größere Geldsummen auf ausländische Konten zu überweisen. In der Vergangenheit hat die dreiste Masche funktioniert: Leichtgläubige Nutzer haben bereits hunderttausende von Euro verloren.

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Dass die E-Mails von der westafrikanischen Betrüger-Bande stammen, lässt sich nur schwer erschließen. Denn nach Aussage der Polizei taucht in den meisten dieser Mails ein Patrick Chan aus Hong Kong als Absender auf. Die Ermittler warnen davor, auf die Schreiben zu reagieren. Entsprechende E-Mails sollten am besten gleich im Papierkorb landen.

Stetig neue Opfer mit einer alten Masche

Aus Unwissenheit über die Masche der Nigeria-Connection haben bereits viele Empfänger wahre Vermögen verloren. So überwies eine amerikanische Krankenschwester letztes Jahr 400.000 US-Dollar nach Afrika. Sie glaubte, sie würde einer verzweifelten Familie helfen, an das Vermögen ihres verstorbenen Großvaters zu gelangen. Korrupte Behörden versperrten angeblich den Zugriff auf das Erbe. Auch eine Frau aus Salzburg fiel diesem alten Trick zum Opfer: Mit dem Versprechen sie an einer Millionenerbschaft zu beteiligen, konnten ihr die Cyber-Gauner insgesamt 350.000 Euro abluchsen.

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Berüchtigte Online-Betrüger

Mit abertausenden spam-artigen Mails und unzähligen Opfern hat die Nigeria-Connection weltweit einen zweifelhaften Ruf erlangt. Das Spezialgebiet der Cyber-Kriminellen ist der Vorschussbetrug im Internet – auch 419-Scam genannt. Mit teils haarsträubenden Geschichten versuchen die lose organisierten Internet-Betrüger ihren Opfern hohe Gewinnsummen vorzugaukeln. Der Mailempfänger müsse vorab nur für einige Unkosten aufkommen, um an das Geld auf brachliegenden Konten zu gelangen. Sind die "Unkosten" erst einmal überwiesen, ist von den vermeintlichen Geschäftspartnern nichts mehr zu hören. Ihr großer Bekanntheitsgrad veranlasst die Betrüger offensichtlich dazu, immer neuere Maschen zu entwickeln – so auch der angebliche Absender aus Hong Kong.

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