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Microsoft ätzt gegen Google-Betriebssystem Chrome OS

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Bill Veghte bezeichnet Chrome OS nur als Blogeintrag  

Microsoft ätzt gegen Google

14.07.2009, 17:14 Uhr | Christian Fenselau mit Material von dpa

Windows-Manager Bill Veghte (Foto: Microsoft)Windows-Manager Bill Veghte (Foto: Microsoft) wird in Bezug auf das neue Google-Betriebssystem langsam nervös: Chrome OS sei bisher "nichts weiter als ein Blog-Eintrag", so reagierte Windows-Manager Bill Veghte auf Googles jüngste Äußerungen. Der Suchmaschinen-Spezialist hatte vor einigen Tagen ein neues Betriebssystem angekündigt. An die Adresse von Microsoft ging die Bemerkung, es würde in wenigen Sekunden starten und werde auf Millionen von Computern laufen.

Auch bei Googles Online-Büro-Software habe man gesehen, dass nach ersten Ankündigungen erst einmal lange nichts passiert sei, legte Veghte nach. Die Äußerung sollte betont gelassen klingen – doch der Microsoft-Manager hat Gründe, nervös zu werden. Microsoft will sich im -Segment keine Marktanteile abnehmen lassen, schon gar nicht von Google. Veghte hat bei der Entwicklung von maßgeblich mitgewirkt.

Betriebssystem für Netbooks

Googles Chrome OS soll auf dem freien Betriebssystem Linux basieren und in der zweiten Jahreshälfte 2010 zunächst für Netbooks zur Verfügung stehen, für die ein großes, schwerfälliges Betriebssystem zu mächtig ist. Das System soll auf dem -Browser Chrome basieren, mit minimalen Sytemwerkzeugen. Alle Anwendungen sollen innerhalb des s laufen, um maximales Tempo zu erreichen. Der Suchmaschinen-Spezialist vertreibt bereits das Betriebssystem Android für mobile Geräte wie Smartphones und macht Microsofts Betriebssystem Windows Mobile Markanteile streitig.

Windows ist Marktführer bei Netbooks

Microsoft nimmt unter den Netbook-Betriebssystemen eine marktbeherrschende Stellung ein. Anfangs wurden die ersten Geräte dieser Art mit einem Linuxsystem ausgestattet, weil mit langsamen Rechnern wenig Spaß macht. Microsoft holte daraufhin sein altes Windows XP aus der Kiste und bietet es seitdem für Netbook-Hersteller günstig an. Den Kunden freut's, weil er ein gewohntes, bekanntes System mitsamt Programmen geliefert bekommt und sich nicht vollkommen neu eingewöhnen muss. Das Ergebnis: Auf 84 Prozent der kleinen Surfmaschinen läuft inzwischen ein Windows-System. Windows 7 ist so programmiert, dass es auf Netbooks flüssig läuft soll und Microsoft seine Dominanz eher ausbauen soll. Ein Google-Betriebssystem für Netbooks kommt Microsoft sicher nicht gelegen.

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