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Cybermobbing und der Schutz der Ehre in Sozialen Netzwerken

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Ihr gutes Recht auf Twitter, Facebook & Co  

Schutz der Ehre und Privatsphäre

27.07.2009, 11:22 Uhr | Andreas Lerg

Cybermobbing, das Diffarmieren von Menschen über Soziale Netzwerke wie Facebook oder SchülerVZ, ist zu einem ernsten Problem geworden. Beispiel: In SchülerVZ steht: "Michael X ist eine schwule Schwuchtel und treibt's mit Jonas Y in jeder Pause auf dem Schülerklo!" Die Eltern des elfjährigen Jungen sind entsetzt. Solche Behauptungen verstoßen eklatant gegen den Schutz der Ehre.

Jedem steht es frei, über jemand anderes zu denken, was er möchte. Aber öffentlich sagen darf er bei weitem nicht alles. Das gilt auch für die Preisgabe von Informationen, die der Privatsphäre zuzurechnen sind. So darf niemand öffentlich Bilder von Ihrem Privatleben zeigen oder Details beispielsweise zu Ihren Wohnverhältnissen öffentlich machen. Es sei denn, Sie gestatten das.

Klickshow Das rät der Anwalt

Ehrverletzungen sind Straftaten

Ob jemand Sie in einem Blog, Forum oder einem Twitter-Beitrag falscher Taten bezichtigt, Ihnen irgendeine nichtzutreffende Gesinnung unterstellt oder einfach nur Schimpfworte über Sie "ausgießt". Oder ob jemand private Daten wie Adresse, Telefonnummer und ähnliches veröffentlicht. All das ist geeignet, den Schutz Ihrer Ehre und Privatsphäre zu verletzten. Oft wird so etwas auch genau deshalb ins Netz gestellt. Schnell artet das ganze in Cybermobbing aus. Die Täter denken oft, es sei nur ein Spaß oder ein Bagatelldelikt. Oder aber sie haben die Absicht, ihr Opfer zu schädigen. Doch Dinge wie die Üble Nachrede, die Verleumdung und die Beleidigung sind Straftatbestände. Es können Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren verhängt werden.

Direkt an den Betreiber wenden

In diesem Fall sollten Sie gar nicht erst den Verursacher des Eintrags ansprechen, sondern sich sofort direkt an den Betreiber der Seite wenden und diesen zur sofortigen Löschung der entsprechenden Einträge auffordern. Je nach Schwere der Ehrverletzung sollten Sie zugleich auch Anzeige gegen den Verursacher erstatten. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft sind berechtigt, von dem Betreiber einer solchen Internetseite die persönlichen Daten des Verursachers für die Strafverfolgung anzufordern. Passiert auch hier nicht sehr schnell, was Sie vom Betreiber verlangt haben, sorgt der Anwalt dafür, dass der Schutz Ihrer Ehre wieder hergestellt wird.

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