Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Desktop-PCs und Notebooks: Computerpreise im freien Fall

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Desktop-Computer und Notebooks  

Computerpreise im freien Fall

30.07.2009, 16:39 Uhr | Christian Fenselau

Statistisches Bundesamt: Desktop-Computer und Notebook-Preise sind deutlich gefallen. (Quelle: dpa)Computer und Notebooks sind im Vergleich zu 2005 nur noch halb so teuer. (Quelle: dpa) Die Preise für und Desktop-Computer haben sich in den vergangenen vier Jahren mehr als halbiert, meldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Danach gingen die Ladenpreise für Notebooks von 2005 bis Juni 2009 um knapp 61 Prozent zurück, die für Desktop-PCs um rund 58 Prozent. Die steigende technische Qualität und Leistungsfähigkeit der Geräte beziehen die Statistiker bei ihren Preismessungen allerdings mit ein.

2005 etwa verfügten sehr viele Notebooks noch über einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte, heute liegt die Durchschnittsgröße vier Mal so hoch bei 2048 Megabyte (2 GB). Auch die durchschnittliche Speicherkapazität der Notebook-Festplatten vervierfachte sich in den vergangenen vier Jahren von 60 Gigabyte auf etwa 250 Gigabyte. Ebenso stieg die Grafikleistung. Bei Desktop-Computern verlief die technische Weiterentwicklung ähnlich rasant.

Notebookpreise deutlicher gefallen

Wie sich der Preisrutsch genau auf die aktuelle Ladenpreise ausgewirkt hat, teilt das Bundesamt nicht mit. Immerhin sind heute vollkommen andere Modelle im Handel als vor vier Jahren. Bauteile von 2005, etwa Festplatten unter 100 GB, sind heute gar nicht mehr erhältlich. Dass aber insbesondere Notebookpreise trotz modernerer Technik rapide sinken, ist offensichtlich. Lag 2005 der Durchschnittspreis für ein Notebook bei etwa 1000 Euro, liegen Geräte der gleichen Klasse heute bei 600 bis 700 Euro – bei deutlich mehr Leistung. Derart auffällig sind Tower- und Desktop-Computer nicht gefallen, was auch an der Spezialisierung dieser Geräte liegen könnte: Zielgruppen wie z.B. Spielefans sind in erster Linie an Leistung interessiert und gerne bereit, dafür entsprechende Preise zu zahlen.

Mehr für's Geld

Die Preise für Computer sinken, seit es derartige Geräte gibt. Doch in damaligen Zeiten spürten die Nutzer oft wenig von dem Preisverfall, weil die Geräte lediglich im Leistungsvermögen stiegen, aber die Ladenpreise sich kaum veränderten. Das zusätzliche Tempo wurde jedoch von immer komplexeren Betriebssystemen und Programmen aufgefressen. Das hat sich in neuerer Zeit bei vielen geändert: Die meisten arbeiteten auch 2005 schon mit demselben Betriebssystem, nämlich . Auch viele der genutzten Programme sind dieselben oder fordern die Hardware nicht stärker als vor vier Jahren. Und mit dem Betriebssystem steht ein ebenso schnelles System vor der Tür.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige


Anzeige
shopping-portal