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Top-Raubkopierer in Schweden verhaftet

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Filesharing & Urheberrecht  

Top-Raubkopierer in Schweden verhaftet

31.08.2009, 09:07 Uhr | Sascha Plischke

Mit 10.000 raubkopierten Filmen wurde ein Mann von der schwedischen Polizei ertappt. (Montage: T-Online)Mit 10.000 raubkopierten Filmen wurde ein Mann von der schwedischen Polizei ertappt. (Montage: T-Online) Der schwedischen Polizei ist offenbar ein schwerer Schlag gegen die internationale -Szene gelungen. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Ermittler im Haus eines 33-jährigen Verdächtigen einen Server mit knapp 10.000 raubkopierten Filmen. Das entspricht einer Datenmenge von 90 Terabyte. Der Tipp für die Durchsuchung kam von der schwedischen Anti-Piraterie-Initiative Antipiratbyran – die hält den Mann für einen der führenden Kopf der Raubkopierer.

Der Mann wurde zunächst vernommen und dann verhaftet, befindet sich aber mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Nach ersten Informationen soll der 33-Jährige Mitglied einer so genannten Warez-Gruppe sein, die Raubkopien anfertigt und sie dann über entsprechende Filesharing-Netze verbreitet. Bisher gibt es in dem Fall jedoch noch keine weiteren Verdächtigen, sagte der zuständige Ankläger Fredrik Ingblad gegenüber der Regionalzeitung Vestmanlands Läns Tidning.

Schwedische Polizei ermittelt weiter

"Nun müssen wir die Ergebnisse der technischen Spurensicherung abwarten", so Ingblad weiter. "Da es sich in dem fraglichen Fall um einen Server handelt, könnten noch weitere Filesharer hier in Schweden oder im Ausland in die Sache verwickelt sein." Für eine definitive Aussage sei es jedoch noch zu früh. Der Verdächtige stritt indessen alle Vorwürfe ab und gab im Verhör an, auf dem Server legale Computerspiele vermutet zu haben.

Piratenjäger feiern Erfolg gegen Warez-Szene

Die Anti-Piraterie-Initiative Antipiratbyran feiert die Durchsuchung und die Festnahme hingegen als großen Erfolg im Kampf gegen die Warez-Szene. "Wir halten den Mann für einen der führenden Köpfe hinter dem Syndikat der Warez-Scene, das für alle Raubkopien [im Internet] verantwortlich ist", sagte Henrik Pontén, Anwalt der privaten Piratenjäger, in einem Statement. "Diese Polizeiaktion wird helfen, den Strom von raubkopiertem Material ins Internet einzudämmen." Außerdem wolle man den mutmaßlichen Pirat kräftig zur Kasse bitten und Schadenersatz für die 10.000 gefundenen Raubkopien verlangen.


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