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E-Mail-Spammer tricksen mit falschen Zustell-Berichten

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E-Mail-Spammer tricksen mit falschen Zustell-Berichten  

Spammer setzen auf neue Masche

15.09.2009, 11:16 Uhr | Sascha Plischke

Spammer greifen zu neuen Tricks. (Foto: Microsoft)Spammer greifen zu neuen Tricks. (Foto: Microsoft) Mit einer neuen Masche versuchen Spammer, die Neugier ihrer Opfer auszunutzen. Dabei verschicken sie gefälschte Zustellungsberichte, wie sie von Mail-Servern bei der gescheiterten Auslieferung einer E-Mail an den Absender gesandt werden. Die stammen jedoch angeblich von einem anderen E-Mail-Konto als dem des Adressaten und enthalten vermeintlich vertrauliche Anhänge – der Voyeurismus der Angeschriebenen soll zum Klick verführen.

Einen dramatischen Anstieg der Zahl solcher hat das IT-Sicherheitsunternehmen Panda Security im August festgestellt. Um bis zu zwanzig Mal mehr solcher Nachrichten seien in den Postfächern der Computer-Nutzer gelandet, hieß es in einer Mitteilung. Diese Entwicklung sei besonders dramatisch, weil die wenigsten Spam-Filter diese Nachrichten bisher aufhalten könnten – die legitimen Zustellungsberichte müssen ja nach wie vor ihren Adressaten erreichen.

Perfektes Vehikel für Malware

Für die Spammer ist diese Art von Nachricht besonders interessant, weil sie einen Anhang enthalten. Auch bei einem echten Zustellbericht hängt der Server die ursprüngliche Nachricht an seine automatische Mitteilung an. Spam-Filter finden daher auch an diesem Anhang nichts merkwürdiges und lassen ihn passieren. Der Empfänger des gefälschten Berichts glaubt jedoch, er habe die vertrauliche Post eines anderen erhalten – die Neugier treibt ihn dann vielleicht zum Klick.

So können Sie sich schützen

So können die Spammer innerhalb kurzer Zeit mit größtmöglichem Effekt zum Beispiel verteilen. So ließe sich schnell ein Botnetz mit hunderttausenden von Opfern zusammenstellen, die sich alle ausspionieren oder für das Weiterverteilen von Spam missbrauchen ließen. Seien Sie deshalb bei solchen Berichten besonders vorsichtig und prüfen Sie bei Erhalt, ob diese Mitteilung auch zu ihrer eigenen E-Mail-Adresse gehört. Öffnen Sie niemals den Anhang einer solchen Nachricht, wenn Sie nicht absolut sicher sind, dass es sich um eine legitime Mitteilung ihres E-Mail-Services handelt.

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