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BDK-Vorsitzender Jansen fordert Notrufknopf fürs Internet

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110-Button im Browser  

BDK-Vorsitzender fordert Internet-Notruf

07.10.2009, 18:25 Uhr | Christian Fenselau mit Material von dpa

BDK-Vorsitzender Klaus Jansen fordert Notrufknopf im Internet (Quelle: dpa)BDK-Vorsitzender Klaus Jansen fordert Notrufknopf im Internet

Kriminalexperten fordern einen Notrufknopf für das . Nutzer sollen mit einem 110-Button im unmittelbar Straftaten und Notlagen melden können – mit einem Klick. Denn nur eine sehr geringe Anzahl der im Internet verübten Straftaten würden tatsächlich verfolgt.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert einen Notrufknopf für das Internet im Browser. "Wir müssen die virtuelle Welt mit der realen Welt verknüpfen", sagte der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen nach seiner Wiederwahl am Mittwoch. Von den unzähligen Taten, die im Internet verübt würden, würden die meisten nicht angezeigt. "Es gibt fast kein Risiko auf Täterseite", so Jansen weiter.

Jansen macht sich für Notrufknopf im Browser stark

Zudem sei es kaum möglich, polizeilich zu ermitteln – die Täter hinterließen weder Fingerabdrücke noch DNA-Spur. "Sie können so viele Umwege im Netz gehen als Krimineller, dass die Polizei überhaupt keine Chance hat, und der Bürger ist da relativ gutgläubig", so Jansen. Unter dem Stichwort Tatmittel Internet weise die Statistik bei 42 Millionen Internetnutzern nur knapp 167.500 Straftaten sowie 63.600 Fälle von Computerkriminalität aus, was nicht im Entferntesten die Realität abbilde. Deshalb sollten Browser wie und einen Notrufknopf bekommen, forderte der BDK-Bundesvorsitzende.

Bessere Ausstattung und mehr Personal gefordert

Für die Strafverfolgung und Gefahrenabwehr im Internet forderte Jansen mehr Personal, eine bessere Qualifizierung und eine verbesserte technische Ausstattung. Außerdem würden unterschiedliche internationale Regelungen die Verfolgung erschweren, da das Netz keine Grenzen kenne. Spezialisierte Kriminalisten sollen in einer Art virtuellem Polizeipräsidium zusammengeschaltet werden, um die eingehenden Notrufe zu bearbeiten.

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