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Piratenjäger Nicolas Sarkozy wird selbst zum Raubkopierer

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Illegale Filmkopien im Élysée-Palast  

Piratenjäger Sarkozy wird Raubkopierer

09.10.2009, 12:11 Uhr | Sascha Plischke mit Material von dpa

Der franzosische Staatspräsident Nicolas Sarkozy: Vom Piratenjäger zum Raubkopierer? (Quelle: dpa)Der franzosische Staatspräsident Nicolas Sarkozy: Vom Piratenjäger zum Raubkopierer? (Quelle: dpa)

Peinlicher Schnitzer für den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Der für einen harten Kurs im Kampf gegen bekannte Sarkozy hatte hunderte Duplikate eines Video-Porträts seiner Person verteilen lassen, an dem er keine Rechte besaß. Das berichtet das französische Enthüllungsblatt Canard enchaîné. Der eigentliche Rechteinhaber war vor der Weitergabe nicht gefragt worden.

Für eine Botschafterkonferenz hatte die PR-Abteilung des Präsidentenpalasts hunderte Duplikate eines Films über Staatschef Nicolas Sarkozy angefertigt und verteilt. Für die "Raubkopien" seien sogar neue Hüllen erstellt worden, berichtete Canard enchaîné weiter. Auf diesen Hüllen ist vermerkt, dass das Copyright beim französischen Präsidentenamt liege. Tatsächlich aber hält die Produktionsfirma Galaxy alle Rechte an dem Werk, auch die über die Vervielfältigung und Weitergabe – und um Erlaubnis habe der Präsident nie gebeten.

Rechteinhaber zeigt sich verwundert

"Ich wusste nicht, dass ich unter dem Copyright des Élysée arbeite", sagte der Geschäftsführer der Produktionsfirma der Wochenzeitung. Zwar habe er nichts gegen die ganze Aktion. Nur wäre er gerne zuvor gefragt worden, und auch der Vermerk auf den neue Hülle verwundere ihn schon ein wenig. Der Präsidentenpalast gibt hingegen an, dass einer der Mitwirkenden an der Produktion grünes Licht für die Anfertigung der Kopien gegeben habe. Nach Informationen des Enthüllungsblattes handelte es sich dabei jedoch lediglich um einen einfachen Moderator in dem Film, der keinerlei Rechte an dem Werk besitze.

Frankreich verschärft Jagd auf Raubkopierer

Sarkozy und die französische Regierung gelten europaweit als Vorreiter im Kampf gegen Verletzungen des Urheberschutzes. Professionellen Raubkopierern drohen in Frankreich bis zu drei Jahre Haft und Geldstrafen in sechsstelliger Höhe. Ein Ende September verabschiedetes Filesharing-Gesetz sieht für wiederholte illegale Film- und Musikdownloads nicht nur harte Geld- und sogar Haftstrafen vor, es gestattet einem Richter auch, den Tätern den Internetzugang zu sperren.

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