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Adobe Reader: Update auf Version 9.2 schließt kritische Sicherheitslücken

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Angriff auf Adobe Reader und Acrobat  

Adobe schließt kritische Lücke in PDF-Software

14.10.2009, 10:58 Uhr | Sascha Plischke & Andreas Lerg

Adobe stopft Sicherheits-Löcher in Adobe Reader und Acrobat. (Grafik: t-online.de) Adobe stopft Sicherheits-Löcher in Adobe Reader und Acrobat.

Hacker-Angriffe abwehren: Adobe hat eine neue Programmversion für den Adobe Reader und seine für Profis gedachte Acrobat-Suite veröffentlicht. Insgesamt 29 Fehler und Sicherheitslücken behebt das Update. Mindestens eine der Schwachstellen nutzen Hacker bereits in einem aktuellen Angriff aus. Adobe rät allen Nutzern dazu, umgehend die neue Version zu installieren. Denn der PDF-Betrachter hat sich mittlerweile zu einem der beliebtesten Angriffsziele für Hacker entwickelt.

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Betroffen von den aktuellen Lücken sind die Versionen 9.1.3 von Reader und Acrobat, Acrobat 8.1.6 für Windows, Macintosh und Unix sowie Version 7.1.3 von Reader und Acrobat für Windows und Macintosh. Die Auswirkungen der Schwachstellen reichen von Computerabstürzen bis hin zur Übernahme des Computers durch Online-Kriminelle. Sicherheits-Experten schätzen vor allem das Leck in der aktuellen Version des Adobe Reader als brandgefährlich ein.

Kritische Lücke wird schon ausgenutzt

Kriminelle Banden haben bereits manipulierte PDF-Dateien im Internet in Umlauf gebracht, mit der diese gefährliche Sicherheitslücke ausgenutzt wird. Öffnet der Anwender die Datei, wird automatisch ausführbarer Schadcode auf dem Computer eingeschleust und ausgeführt. Anwender sollten das Update daher sofort installieren. Ohnehin gilt höchste Vorsicht bei PDF-Dokumenten, die Sie etwa von Unbekannten per E-Mail bekommen oder die Ihnen auf dubiosen Internet-Seiten zum Download empfohlen werden.

Adobe Reader wird Lieblingsziel der Hacker

Der Adobe Reader wird immer mehr zu einem Lieblingsziel der Hacker. Schwachstellen lassen sich hier ganz einfach mit manipulierten PDF-Dateien ausnutzen, die heimlich und im Hintergrund beim Besuch einer Seite geöffnet werden. Angriffe dieser Art haben in den vergangenen Monaten stark zugenommen, auch weil Lücken in den Browsern wegen einer rigorosen Update-Politik der Hersteller immer seltener werden. Unter anderem deshalb hatte sich Adobe Mitte des Jahres entschlossen, nach dem Vorbild von einen regelmäßigen Patch Day mit wichtigen Updates einzuführen.

Alternativen zum Adobe Reader

Ein weitere Methode zum Schutz vor einem Angriff über solche Lücken ist der Umstieg auf eine der zahlreichen Freeware-Alternativen zum Adobe Reader. Diese Programme sind von vielen Lücken nicht betroffen, die Adobe-Produkte plagen. Außerdem ist zur Sicherheit die Installation eines aktuellen Anti-Viren-Programms oder eine Auffrischung der Viren-Informationen schon installierter Sicherheits-Software sinnvoll. Abgesehen davon sollten Nutzer aber auf ihren gesunden Menschenverstand vertrauen: Öffnen Sie keine Dateien im Anhang von E-Mails, deren Absender sie nicht kennen. Löschen Sie solche E-Mails ungelesen.

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