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Vista-Panne 9: Die Benutzerkontensteuerung

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Vista-Panne 9: Die Benutzerkontensteuerung

UAC (User Account Control) heißt die Benutzerkontensteuerung in Windows Vista. Der Grundgedanke ist im Prinzip lobenswert. Benutzer sollen nur mit eingeschränkten Rechten arbeiten. Dies ist nicht nur ein Schutz vor unüberlegten Handlungen, sondern vor allem gegen Schädlinge. Hat der Benutzer nur eingeschränkte Rechte, gilt dies auch für einen Virus. Die UAC tritt immer dann auf den Plan, wenn eine Anwendung mehr Rechte benötigt als der Benutzer eigentlich hat. Durch eine Warnung wird er darauf aufmerksam gemacht. Stimmt er zu, läuft diese Anwendung, die ansonsten die Arbeit verweigert hätte.

Das Problem der UAC besteht aus zwei Gründen: Zum einen ist sie sehr scharf eingestellt und warnt extrem häufig. Das führt zum genauen Gegenteil dessen, was sie eigentlich bezweckt – der Nutzer stumpft durch die vielen Meldungen ab und nickt alles ab, den Schädling eingeschlossen.

Zum anderen sind viele Anwendungen nicht für den Einsatz mit eingeschränkten Rechten programmiert. Sie wurden zu XP-Zeiten oder noch früher entwickelt und gehen davon aus, dass der Benutzer als Administrator arbeitet. Die Folge ist, dass sie entweder nicht funktionieren oder laufend erweiterte Rechte einfordern und damit nerven. Da die UAC nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden kann, wird das Arbeiten oft zur Geduldsprobe.

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