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SchülerVZ: Verbraucherzentrale warnt vor neuer Datenpanne

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Sicherheitslecks in sozialen Netzwerken  

SchülerVZ: Auch geschützte Daten gestohlen

28.10.2009, 12:04 Uhr | Andreas Lerg, AFP, AP

SchülerVZ: Verbraucherzentrale Bundesverband warnt vor weiterem Datenklau. (Quelle: dpa)SchülerVZ: Neue Datenpanne durch Verbraucherschützer aufgedeckt. (Quelle: dpa) Erneute Datenpanne bei SchülerVZ: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) sind mehr als 100.000 Datensätze aus der beliebten Online-Plattform zugespielt worden. Darunter befinden sich auch vertrauliche und angeblich geschützte Daten. Die Betreiber von SchülerVZ wollen die Lücke bereits geschlossen haben.

Die Social Network-Seite SchülerVZ kämpft mit einem weiteren Datenleck. Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband am Mittwoch meldet, sind den Verbraucherschützern etwa 118.000 Datensätze aus der Online-Plattform zugespielt worden. Diese Daten sollen auch private Informationen enthalten, die von den Nutzern nicht für die Öffentlichkeit freigeschaltet und zumindest theoretisch nicht für jedermann sichtbar waren. Darunter fallen die individuelle SchülerVZ-ID-Nummer, das Geburtsdatum und das Geschlecht des Nutzers.

Datendieb will auf Sicherheitslücken hinweisen

Damit gelang es dem Datendieb, genau diese Barriere zu durchbrechen. Gerd Billen, Vorstand des vzbv, fordert nun: "Statt zu versprechen, dass ihre Daten gut aufgehoben sind, müssen die Anbieter die technisch höchste Sicherheit bieten - wenn nötig auch zu Lasten des Nutzerkomforts." Der mutmaßliche Datendieb habe dem vzbv zufolge lediglich auf mangelnde technische Sicherheitsvorkehrungen und der grundsätzlichen Unsicherheit von Daten in Sozialen Netzwerken hinweisen wollen. Die Sicherheitsprobleme bestünden auch bei den verwandten Portalen StudiVZ und MeinVZ.

Sicherheitslücke bei SchülerVZ bereits geschlossen

Die Betreiber der drei VZ-Netzwerke erklärten nun, die gestohlenen Daten seien älter. Die entsprechende Sicherheitslücke sei bereits im Juli dieses Jahres geschlossen worden. "Darüber hinaus haben wir bei einer internen Prüfung festgestellt, dass die Einstellmöglichkeiten bezüglich der Suchbarkeit nach Geburtsdaten missverstanden werden können", sagte VZ-Sprecher Dirk Hensen. Dies soll noch am Mittwoch behoben werden. Außerdem werden Hensen zufolge als Sicherheitsmaßnahme im Laufe des Tages alle Kennnummern der Nutzer erneuert werden. Zusätzlich werde man auch die Suche nach Geburtsdatum und Alter komplett deaktivieren.

Tausende Daten von SchülerVZ gestohlen

Bereits in der vergangenen Woche ist SchülerVZ Opfer von Datenmissbrauch geworden. Ein 20-Jähriger soll tausende Nutzerdaten mit einer sogenannten Crawler-Software eingesammelt haben und wollte damit insgesamt 80.000 Euro vom Netzwerkbetreiber erpressen. Kurz darauf wurde der Erpresser von SchülerVZ verhaftet. Auf YouTube demonstrierte der seine Datensammlung.

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