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Respect Copyrights: Weniger Kinofilm-Raubkopien im Internet

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Kampf gegen Filmpiraten  

Erstmals weniger raubkopierte Kinofilmen im Internet

29.10.2009, 15:09 Uhr | Andreas Lerg

Zahl der raubkopierten Kinofilme nimmt ab. (Quelle: dpa)Zahl der raubkopierten Kinofilme nimmt ab. (Quelle: dpa)

Der Kampf der Filmindustrie gegen scheint langsam Wirkung zu zeigen. Waren 2007 noch 54 Prozent aller Kinofilme illegal im zu bekommen, so ist diese Zahl aktuell auf 40 Prozent gesunken. Das zeigt die Studie Respect Copyrights, die am Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Allerdings sind Filme mittlerweile noch früher vor dem Kinostart im Netz.

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Grundlage der Untersuchung waren alle 465 Kinofilme, die von Anfang Oktober 2008 bis Ende September 2009 in den deutschen Kinos gestartet sind. Berücksichtigt wurden bei der aktuellen Untersuchung alle relevanten Foren, Portale, Newsserver und Filesharing-Technologien. Seit der ersten Studie im Jahr 2005 waren erstmals weniger als die Hälfte der in deutschen Kinos gestarteten Filme als online verfügbar.

Maßnahmen gegen Raubkopien zahlen sich aus

"Die aktuellen Zahlen zeigen, dass sich die Filmsicherung sowie die Aufklärungs- und Ermittlungsarbeit auszahlen", sagte Jan Oesterlin, Geschäftsführer der Zukunft Kino Marketing GmbH, die die Kampagne gestartet hat. Dennoch seien die massenhaften illegalen Downloads nach wie vor ein schwerwiegendes Problem. Daher seien auch weiterhin effektive Maßnahmen der Filmwirtschaft unverzichtbar.

30 Prozent der Filme vor dem Kinostart im Netz

Auffällig sei, dass 29 Prozent der illegal verfügbaren Filme bereits vor deren Kinostart im Internet erhältlich sind. Weitere 40 Prozent sind direkt am Eröffnungswochenende online verfügbar. Hier verschlechtert sich die Situation, denn waren Anfang des Jahres Filme rund einen Tag vor Kinostart im Netz, so sind es mittlerweile fast zweieinhalb Tage. Vor allem sehr beliebte Filme gelangen ausgesprochen schnell als illegale Kopie ins Internet. Ein positives Ergebnis der Studie sei, dass weniger als zehn Prozent der insgesamt 158 deutschen Filme, die im Untersuchungszeitraum angelaufen sind, als Raubkopie im Internet zu finden seien.

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