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Google Dashboard: Was Google von Ihnen weiß

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Google sammelt Daten  

Google Dashboard zeigt, was Google von Ihnen weiß

06.11.2009, 15:03 Uhr | Andreas Lerg

Google Dashboard enthüllt, was Google über Sie weiß. (Quelle: t-online.de)Google Dashboard enthüllt, was Google über Sie weiß. (Quelle: t-online.de) Google ist längst keine reine Suchmaschine mehr. Die vielen kostenlosen Dienste wie Mail und YouTube sammeln fleißig Nutzerdaten. Jetzt hat Google mit dem Dashboard eine neue Funktion eingeführt, die zeigen soll, was Google über seine Nutzer weiß. Doch vieles bleibt nach wie vor im Verborgenen, denn das Dashboard zeigt nur die Spitze des Dateneisbergs.

Die kostenlosen Dienste von Google sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind die Daten, die Google über eben diese Dienste sammelt: Google Mail, iGoogle, Google Alerts, das eigene Profil oder auch Videos bei YouTube. Nutzer dieser Google-Dienste hinterlassen Sie reichlich Spuren und Daten im Internet. Jetzt hat Google mit dem Dashboard (Armaturenbrett) eine Art Kontrollwerkzeug gestartet, mit dem Nutzer sehen können, was Google über sie weiß.

Informationen im Google Dashboard spärlich

Dort finden Google-Nutzer in einer Auflistung alle Daten, die in diesen Diensten von ihnen selbst oder über sie gespeichert wurden. Weiterhin informiert Google über die Datenschutzbestimmungen der verschiedenen Dienste. Zudem lassen sich von hier aus auch Daten löschen. Dennoch sehen Anwender von Google Mail und Co. hier nicht alles, was der Suchmaschinenriese über sie in Erfahrung bringt.

Google Dashboard verschweigt Heikles

Problematisch: Im Dashboard werden vor allem die Daten angezeigt, die Nutzer selbst bei den Diensten eingetragen haben. Was aber die ganzen Datensammler ("Crawler") und Automatismen des Google-Systems aus dem Nutzerverhalten erfahren, wird hier nicht angezeigt. Auch fehlt eine Übersicht, wie die verschiedenen Nutzerprofile und Daten, die Google aus der Analyse der Suchanfragen generiert, untereinander vernetzt und verbunden sind. Googles Dashboard fasst vielmehr die wenigen Daten zusammen, von denen die meisten Nutzer sowieso wissen, dass Google über diese verfügt.

Bundesamt warnt vor Googles Sammelwut

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte vor Google-Diensten wie dem Online-Office Google Docs sowie dem Browser Google Chrome und riet Mitte September auch zu Vorsicht im Umgang mit Googles neuem Kommunikationstool Google Wave. Das BSI kritisierte, dass sämtliche Daten der Nutzer auf den Servern des Suchmaschinengiganten lägen. Der Nutzer verliere so die Kontrolle über seine Daten. Google möchte allerdings mit dem Dashboard dem Nutzer zumindest teilweise die Kontrolle über seine Daten geben.

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