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Großbritannien: Wirt muss Geldstrafe für illegale Downloads zahlen

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Großbritannien  

WLAN-Wirt muss für Urheberrechtsverletzung zahlen

30.11.2009, 09:50 Uhr | Jens Müller

Großbritannien: Pub-Besitzer muss für Urheberrechtsverletzung über offenen WLAN-Hotspot aufkommen. (Symbolbild: stock.xchng)Der Besitzer eines britischen Pubs muss für illegale Downloads aufkommen. (Symbolbild: stock.xchng) Ein offener WLAN-Hotspot wird für den Besitzer richtig teuer: Ein Wirt muss eine Geldstrafe für zahlen, die einer seiner Besucher begangen hat. Knapp 9000 Euro muss der Kneipenbesitzer für die Urheberrechtsverletzung über sein als Strafe zahlen.

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Ein Kneipenbesitzer in Großbritannien muss für die Urheberrechtsverletzung seiner Gäste haften. Da einer der Gaststättenbesucher über das vom Wirt bereitgestellte offene WLAN geschütztes Material aus dem illegal herunter lud, muss der Kneipier nun eine Strafe von 8000 britischen Pfund zahlen - umgerechnet etwa 8800 Euro. Das meldet das Online-Magazin ZDNet UK unter Berufung auf den Internet-Anbieter The Cloud.

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Rechtsexperte zweifelt Geldstrafe wegen illegaler Downloads an

Die Geldstrafe für den Pub-Besitzer wurde nach einer Zivilklage durch den Rechteinhaber festgelegt. Das Urteil soll bereits im Sommer gefällt worden sein. Bei dem verurteilten Hotspot-Anbieter handelt es sich um den ersten Fall dieser Art in Großbritannien. Für Rechtsexperten ist die Strafe allerdings umstritten. Anbieter von Hotspots und offenen Internetzugängen könnten nicht für rechtswidrige Downloads verantwortlich gemacht werden, sagte Lilian Edwards, Professorin für Internetrecht an der Sheffield Law School.

Großbritannien plant Internetsperre für Raubkopierer

Großbritannien plant ein verschärftes Urheberrecht und will strikter gegen Downloader illegaler Inhalte vorgehen. Das sogenannte Three Strikes Law soll Internet-Nutzer den Online-Zugang nach dem dritten Urheberrechtsverstoß entziehen. Auch in Frankreich wurde bereits eine Internetsperre für Raubkopierer beschlossen. Was Sie in Deutschland herunterladen und kopieren dürfen, erklären wir im Urheberrecht-Ratgeber: Das dürfen Sie noch knacken.

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