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Erpresser-Trojaner sperrt Internet-Anschluss

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Neue Malware-Masche  

Erpresser-Trojaner sperrt Internet-Anschluss

01.12.2009, 14:24 Uhr

Der Erpresser-Trojaner gibt genaue Anweisungen, um die Sperre des Zugangs wieder aufzuheben. (Screenshot: CA)Heimtückischer Erpresser-Trojaner sperrt das Internet. (Screenshot: CA)

Ein neuer sperrt seinen Opfern den und gibt ihn nur gegen eine Geldzahlung wieder frei. Diese perfide Masche hat der Sicherheitsdienstleister Computer Associates (CA) beobachtet. Dazu muss das Opfer eine SMS an eine kostenpflichtige Nummer senden und erhält dann einen Freischaltcode, mit dem sich die Internet-Sperre wieder aufheben lässt.

Der von CA auf den Namen Win32/RansomSMS.AH getaufte Schädling gelangt als Teil eines Downloads der Software uFast Download Manager auf den Rechner. Das Programm soll beim Herunterladen großer Dateien aus dem Internet helfen, installiert aber im Hintergrund heimlich weitere Software. Nach der Installation öffnet sich ein Fenster mit einem russischen Text, in dem der Anwender des Verstoßes gegen die Lizenzbedingungen des Download-Managers bezichtigt wird. Deshalb sei der Zugang zum Internet gesperrt worden. CA stellt mittlerweile zur Verfügung, mit dem sich der geforderte Freischalt-Code auch ohne die horrend teure SMS erzeugen lassen soll.

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Erpresser-Software wird zur Plage

Schadsoftware mit Erpresser-Masche sind indes nichts neues. Diese sogenannte Ransomware sperrt viel benutzte Programme oder bestimmte Dateien und gibt sie erst nach Zahlung eines Lösegeldes wieder frei. So gibt es Varianten, die einen Teil der Festplatte verschlüsseln und das Passwort dafür nur gegen Geld herausgeben. Andere sperren gleich den kompletten Computer und lassen das Opfer den eigenen Rechner nur gegen Bares wieder verwenden. Eine ähnliche Form dieser Masche ist die so genannte . Dabei täuscht die Software dem Opfer eine Virenattacke vor, die nur mit einem bestimmten und sehr teuren Sicherheitstool zu beseitigen sei.

Viren und Trojaner effektiv bekämpfen

Internetnutzer sollten sich der möglichen Gefahr durch solche trickreichen Angriffe bewusst sein. Um diese abzuwehren, gelten die klassischen Sicherheitsregeln für Computer: Auf dem PC sollten ein bekannter Virenscanner und eine Firewall installiert und auch aktiviert sein. Der Virenscanner sollte nach Möglichkeit täglich aktualisiert werden, damit die Software auch neue Schädlinge entlarven kann. Seriöse kostenlose als auch kostenpflichtige gibt es bei Softwareload. Zudem sollten Sie regelmäßig als auch die installierte Software, um mögliche Sicherheitslücken zu schließen. Damit sollten Sie vor versteckten Viren auch auf seriösen Seiten geschützt sein.


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