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Israel: Grenz-Sicherheitsoffizier erschießt Notebook aus Sicherheitsgründen

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Israel  

Grenzer erschießen Notebook

16.12.2009, 09:24 Uhr | Andreas Lerg

Israelische Grenzbeamte erschossen sicherheitshalber ein Notebook. (Bild: Lily Sussmann)Israelische Grenzbeamte erschossen sicherheitshalber ein Notebook. (Bild: Lily Sussmann) "Entschuldigung, aber wir haben Ihr Laptop erschossen, herzlich willkommen in Israel." Lily Sussman staunte nicht schlecht, als ein israelischer Sicherheitsoffizier nach zweistündiger Befragung und Kontrolle ihr so mitteilte, dass sie einreisen dürfe. Gleichzeitig händigten die Kontrolleure ihr Apple MacBook wieder aus, durchlöchert von drei Kugeln. Aus Sicherheitsgründen hatten die Grenzer ihr erschossen.

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Sussman reiste als Touristin aus den USA aus Ägypten nach Israel ein und erregte wohl den Verdacht der Sicherheitsoffiziere an der Grenze. Über zwei Stunden wurde sie ausgefragt und ihr Gepäck auf das Gründlichste durchsucht. Wie Sussman in ihrem Blog schreibt, hatte sie ihr Gepäck auf Anordnung der Grenzer unbeaufsichtigt an einem ihr zugewiesenen Ort abgestellt. Während die Beamten sie über Ziel und Zweck ihrer Reise und vieles mehr befragten, war eine Durchsage auf Hebräisch, Arabisch und Englisch zu hören. Die Durchsage verkündete, die Reisenden sollen sich nicht an Schüssen stören, da die Israelischen Sicherheitsoffiziere verdächtige Gepäckstücke vernichten. Kurz darauf erhielt Sussman ihr durchlöchertes Notebook.

Festplatte konnte gerettet werden

Sussman war entsetzt, denn auf dem Notebook waren Unmengen wichtiger beruflicher Daten. Fallakten von Klienten, Zeugenaussagen aber auch Bilder und vieles mehr. Doch sie hatte Glück im Unglück, denn die Schützen hatten das Notebook zwar zerstört, die Festplatte aber verfehlt. Die Daten konnten also gerettet werden. Ob es nur die Einreise aus Ägypten oder mehrere wohl verdächtige Gegenstände im Gepäck waren, die die Grenzer zu solch drastischen Maßnahmen veranlassten, erfuhr Sussman nicht. Im Gepäck beförderte sie neben einem handgezeichneten Stadtplan von Jerusalem auch ein arabisches Wörterbuch und einen palästinensischen Reiseführer.

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