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"Symantec Report 2009": Michael Jackson ist seit seinem Tod der King of Spam

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Spam  

Michael Jackson ist der King of Spam

18.12.2009, 09:30 Uhr | Andreas Lerg

Michael Jackson ist seit seinem Tod auch der King of Spam. (Quelle: dpa) Michael Jackson ist seit seinem Tod auch der King of Spam. (Quelle: dpa) Zu Lebzeiten krönte die Musikwelt Michael Jackson zum King of Pop. Nach seinem traurigen Tod wird er nun zum King of . Spam-Versender nutzen gerne aktuelle Anlässe, um das immense Interesse der Öffentlichkeit für ihre millionenfachen Spam-Mails auszubeuten. Wie das Sicherheitsunternehmen Symantec ermittelt hat, brach der Tod des Megastars auch auf diesem Gebiet alle Rekorde.

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Mehr als 8,5 Billionen Spam-Mails sind zwischen April und November 2009 weltweit verschickt worden. Spam-Versender nutzten unter anderem den Tod von Prominenten aus, um in Spam-Mails die traurige Nachricht auszuschlachten. Dabei hoffen sie, dass trauernde Fans und neugierige Menschen die Mails lesen und vor allem deren Anhänge öffnen. Nach dem Tod von Patrick Swayze oder Farrah Fawcett schwappten Wellen von Spam-Mails durch das Internet. Doch als Michael Jackson im Juni so unerwartet starb, löste das eine gigantische Flut der verhassten Massenmails aus.

Geheime Informationen und falsche Todesmeldungen

Aber auch andere Prominente, die noch unter uns weilen, werden von den Cyber-Gangstern gerne für Massenmails missbraucht. Mal werden angeblich geheime Informationen über Barack Obama versprochen oder es werden falsche Todesmeldungen beispielsweise über Schauspielerin Emma Watson, die die Hermine in den Harry Potter-Filmen spielt, verbreitet. Dabei zielen die Spam-Mails längst nicht mehr nur auf platte Werbung für Viagra und andere Produkte ab. Oft genug transportieren die Massenmails gefährliche Fracht in der Gestalt von und . Deren Ziel ist es, die Computer der Opfer zu kapern und in Botnetze einzubinden.

Soziale Netze als Fundgrube für Nutzerdaten

Wie Symantec in der Übersicht Symantec Top Internetgefahren 2009 darstellt, werden die beliebten Sozialen Netze für Online-Kriminelle zu wahren Fundgruben für persönliche Daten und E-Mail-Adressen. Der Grund ist vor allem der sorglose Umgang der Nutzer mit ihren Informationen, die bereitwillig und öffentlich auf Twitter, Facebook und vielen anderen Diensten eingetragen werden. Die Spam-Versender bedienen sich dieser Informationen ungehindert. Auf Twitter wurden in der Vergangenheit auch immer wieder die Konten von Promis wie Britney Spears gehackt, um auch darüber Malware zu verbreiten. Dabei wird ein weiteres Sicherheitsrisiko in Form der Kurz-URLs genutzt. Die erfreuen sich dank Twitter wachsender Beliebtheit und finden immer häufiger auch in E-Mails Verwendung. In der Auswertung Symantec Top Internetgefahren 2009 kürt Symantec die Würmer Conficker und W32.dozer zu den Online-Schädlingen des Jahres 2009.

So schützen Sie sich vor Spam

Sich wirkungsvoll vor Spam zu schützen ist nicht leicht. Auch wer sorgsam darauf achtet, seine E-Mail-Adresse nur wirklich vertrauenswürdigen Stellen zu geben, kann früher oder später auf einer der Adresslisten landen. Statt dessen ist es wichtig, einen wirkungsvollen Spam-Filter zu haben. Einen solchen bieten alle großen Freemail-Anbieter wie zum Beispiel das E-Mail-Angebot von t-online.de. Diese Filter halten bereits einen Großteil der unerwünschten Nachrichten ab und können darüber hinaus oft noch trainiert werden. Damit Sie aber auch darüber hinaus vor Spam-Mails gewappnet sind und alle Tricks kennen, die gegen die Nervtöter helfen, haben wir Ihnen im Computer Insider ein Themenbundle extra zum Thema Spam zusammengestellt.

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