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Informationssicherheit im Unternehmen

08.06.2010, 18:07 Uhr | tb

Informationssicherheit spielt in Unternehmen immer noch häufig eine untergeordnete Rolle. Viele Firmen vernachlässigen Aspekte wie Systemmissbrauch, Sabotage oder sogar Spionage. Doch längst hat die Wirklichkeit sie eingeholt. Gerade aus dem Ausland gibt es vermehrt Hackerangriffe und Spionage durch Konkurrenten. Der Gesetzgeber schreibt daher unterschiedliche Vorgehensweisen vor zur Gewährleistung der Informationssicherheit. Unternehmen müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass ihre informationsverarbeitenden Systeme geschützt sind und sicher lagern.

Informationssicherheit im Unternehmen: Systemmissbrauch

Der Systemmissbrauch gehört sicherlich zu den meist genannten Fällen mangelnder Informationssicherheit. Unternehmen sind ausdrücklich verpflichtet, den Datenschutz sicherzustellen. Wer unbefugt Firmendaten einsieht, verändert oder den Datenschutz von Kundendaten verletzt, missbraucht das EDV-System eines Unternehmens. Firmen müssen sicherstellen, dass das Bundesdatenschutzgesetz von jedem Mitarbeiter beachtet wird. Dazu gehört auch, dass nur Befugte Zugang zu den Daten haben und ein Datenprotokoll darüber Aufschluss gibt, wer diese Daten wann, wozu und in welcher Form genutzt hat.

Informationssicherheit im Unternehmen: Sabotage

Bei der Sabotage wird ein System gezielt durch die Verbreitung von Viren und Schadsoftware geschädigt oder manipuliert. Unternehmen müssen verhindern, dass Unbefugte an unternehmensinterne Informationen gelangen können. Dazu sollten unterschiedlichste Maßnahmen ergriffen werden wie die Einrichtung einer Firewall, Intrusion Detection, Antiviren-Software, Passwortschutz sowie die Erteilung von eingeschränkten Benutzerrechten. Nur so lassen sich Hardware und Software sowie Daten wirkungsvoll vor Sabotage zu schützen.

Informationssicherheit im Unternehmen: Die Spionage

Das Ausspähen von Daten gehört zu den perfidesten Verletzungen der Informationssicherheit. Es ist in vielen Fällen nur schwer nachzuweisen. Absichern kann man sich als Unternehmen nur dann gegen Spionage, wenn man möglichst hohe Hürden aufbaut, die das Eindringen in das System verhindern. Dazu gehören unter anderem die physische Sicherung von Daten, wirksame Zugriffskontrollen, eine Security Policy, deren Einhaltung streng überwacht wird, und eine Verschlüsselung aller sensiblen Daten. Mit technischen Maßnahmen allein ist es allerdings nicht getan. Organisatorische und personelle Maßnahmen müssen diese nachhaltig unterstützen.



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