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Gebrauchte Notebooks: Überprüfung auf äußere Schäden und Lieferumfang

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Gebrauchte Notebooks: Überprüfung auf äußere Schäden und Lieferumfang

09.06.2010, 16:57 Uhr | thu (tb)

Wer sich auf dem Versandweg ein gebrauchtes Notebook bestellt hat, muss bei der Lieferung gut aufpassen. Üblicherweise besteht bei Annahme die Verpflichtung, sich sofort die gelieferte Ware anzusehen und eingehend zu prüfen. Dabei sollte zunächst vor allem auf Transportschäden geachtet werden. In der Regel ist es allerdings so, dass der Postbote nicht die Zeit hat, eine langwierige Untersuchung abzuwarten. In der Praxis wird deshalb meist nur auf deutlich sichtbare Beschädigungen der Verpackung geachtet. Sind hier bereits Hinweise auf Schäden erkennbar, sollte man den Lieferanten kurz bitten, den Schaden aufzunehmen.

Wenn äußere Schäden direkt sichtbar sind: direkt reklamieren

Man erspart sich viel Ärger bei der späteren Beweislast, wenn deutlich sichtbare äußere Schäden sofort schriftlich festgehalten werden. Reklamationen können vom Lieferanten protokolliert werden. Später ist dann zu klären, ob der Versender oder der Zulieferer für die Schäden in Anspruch genommen wird.
Hat sich der Zulieferer bereits verabschiedet und man stellt kurz später äußere Schäden fest, sollte man dies sofort dem Versender telefonisch und schriftlich (per Einwurf-Einschreiben) mitteilen. Das gleiche gilt für den Fall, dass man beim genaueren Testen des Notebooks Mängel feststellt. Eine solche genauere Überprüfung kann oft Stunden in Anspruch nehmen, so dass eine zeitlich verzögerte Reklamation normal ist.

Auch der Lieferumfang sollte möglichst rasch überprüft werden

Manchmal ist es möglich, den Lieferumfang noch im Beisein des Postboten zu prüfen. Am besten hat man zum angekündigten Lieferzeitpunkt bereits einen Zettel bereitliegen, auf dem die bestellten Bestandteile der Lieferung notiert sind. Dann kann man rasch abhaken und der Lieferant verliert kaum Zeit. Dieses Vorgehen empfiehlt sich vor allem, wenn man von der Seriosität des Versenders nicht hundertprozentig überzeugt ist, etwa bei extrem günstigen Angeboten.
Stellt der Kunde erst später fehlende Teile fest, muss er umgehend (am besten schriftlich) beim Versender reklamieren. Das gilt auch für den Fall, dass die gelieferten Teile nicht exakt den bestellten Artikeln entsprechen. Bei einem Notebook könnte zum Beispiel das gelieferte Netzteil minderwertiger sein als das zugesagte Originalnetzteil. (thu)


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