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TFT-Bildschirme: Die Nachteile im Vergleich zu Röhrenmonitoren

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TFT-Bildschirme: Die Nachteile

17.06.2010, 15:38 Uhr | ek (tb)/t-online.de

TFT-Bildschirme: Die Nachteile im Vergleich zu Röhrenmonitoren. TFT-Flachbildschirme

(Quelle: t-online.de)

TFT-Bildschirme haben die traditionellen Röhrenmonitore nahezu abgelöst. Die flachen Flüssigkristallbildschirme überzeugen durch ihr geringes Gewicht, ihre Brillanz und ihre Optik. Dennoch haben TFT-Bildschirme Nachteile, die man bei der Kaufentscheidung mit berücksichtigen sollte.

TFT-Bildschirme: Nachteile im Vergleich zu Röhrenmonitoren

Im Vergleich zu CRT Röhrenmonitoren hatten TFT-Bildschirme über lange Zeit wesentlich schlechtere Kontrastwerte. Erst seit die Pixel durch die Aktiv-Matrix-Technik aktiv angesteuert werden, ist dieses Problem gelöst. Seitdem haben sich auch die Schaltzeiten verkürzt. Eine Einschränkung muss man bei TFT-Bildschirmen auch bei der Anzahl der Farben hinnehmen. Während Röhrenmonitore unendlich viele Farben anzeigen können, können TFT-Monitore lediglich eine begrenzte Anzahl an Farben wiedergeben. Das führt dazu, dass bei einem analogen Datentransfer unterschiedliche Farben gleich dargestellt werden können. Ein weiterer Nachteil bei Dünnschichttransistoren ist der Blickwinkel. Er konnte zwar in den letzten Jahren deutlich verbessert werden, auffällig ist jedoch weiterhin, dass der Kontrast und die Farbwiedergabe ab einem bestimmten seitlichen Blickwinkel stark nachlassen. Wer also häufig zu mehreren vor dem Bildschirm sitzt, sollte beim Kauf darauf achten, dass der TFT-Monitor einen großen Betrachtungswinkel hat.

TFT-Bildschirme: Nachteile Anschlussmöglichkeit / Pixelfehler

Bei der Fertigung der TFT-Displays kommt es produktionsbedingt zu Pixelfehlern. Einzelne Pixel sind dabei immer angeschaltet beziehungsweise ausgeschaltet. Sie leuchten daher ständig weiß oder aber schwarz oder geben eine falsche Farbe wieder. Seit kurzem gibt es eine ISO-Norm, die TFT-Bildschirme in Pixelfehlerklassen einstuft. An diesen Klassen erkennt der Käufer, welche Toleranzgrenzen bei der Fertigung eingehalten wurden. Wer auf einen fehlerfreien Bildschirm Wert legt, sollte daher lieber zu einem teureren Modell greifen. Trotz aller Nachteile: Auf den ersten Blick begeistert immer noch die Schärfe und Brillanz der TFT-Bildschirme. Nachteile wie verschwommene Bilder treten nur dann auf, wenn Daten interpoliert werden müssen, weil das Signal eine zu geringe Auflösung besitzt. Bei einem digitalen DVI-Anschluss tritt der Fehler nicht auf. Hier übernimmt der Grafikkartentreiber die korrekte Einstellung der Schärfe.


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