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TFT-Bildschirme: Die Pixelfehlerklasse

21.06.2010, 16:44 Uhr | EK. (tb)/t-online.de

Pixelfehler bei TFT-Bildschirmen sind fast nicht zu vermeiden. Bei der Produktion von TFT-Monitoren kommt es technologisch bedingt zu den typischen Fehlern. Einzelne der Millionen Pixel funktionieren nicht einwandfrei. Sie sind entweder ständig eingeschaltet oder dauerhaft ausgeschaltet. Die Folge: schwarze oder hell erleuchtete Bildpunkte. Eine neue ISO-Norm sorgt nun dafür, dass TFT-Bildschirme Pixelfehlerklassen zugewiesen werden. Die Einstufung der TFT-Bildschirme in Pixelfehlerklassen erfolgt über die Anzahl der Fehler sowie über deren Qualität.

TFT-Bildschirme: Pixelfehlerklasse 3 & 4

Preiswerte Monitore sind am häufigsten in den Pixelfehlerklassen 3 & 4 zu finden. Hier sind die Toleranzgrenzen höher als in den Klassen 1 & 2. Bei einer Million Pixel dürfen in der Pixelfehlerklasse 3 bis zu fünf ständig leuchtende Pixel, bis zu 15 schwarze Pixel und bis zu 50 defekte Subpixel vorkommen. Die Pixelfehlerklasse 4 erlaubt sogar maximal 50 weiße, 150 schwarze und bis zu 500 defekte Subpixel. Defekte Subpixel sind Pixel, die entweder ständig farbig leuchten oder aber schwarz sind. Je mehr Pixelfehler auftreten, umso deutlicher nimmt man sie im Bild wahr. Dennoch sollte man bedenken, dass selbst in der Pixelfehlerklasse 4 die Höchstzahl an erlaubten Pixelfehlern weniger als ein halbes Promille ausmacht, also maximal ein Pixel von 2000 Pixeln fehlerhaft ist.

TFT-Bildschirme: Pixelfehlerklasse 2

Hell leuchtende Pixel stören am meisten. Sie fallen dem Betrachter eher auf als ein schwarzer oder ein bunter Pixelfehler. Die Vorgaben der Pixelfehlerklassen bezüglich der weiß leuchtenden Pixel sind daher besonders streng. Da es produktionstechnisch bedingt so gut wie unmöglich ist, TFT-Bildschirme der Pixelfehlerklasse 1 in Serie herzustellen, gilt die Pixelfehlerklasse 2 als Maßstab für Qualität. Hierbei sind bis zu zwei weiß leuchtende und zwei schwarze Pixel pro 1 Million Pixel zugelassen sowie bis zu fünf fehlerhafte Subpixel. Die neue ISO-Norm 13406-2 bedeutet für den Verbraucher eine zusätzliche Sicherheit. Mit der Angabe der Pixelfehlerklasse gewährleisten die Hersteller somit auch eine Garantieleistung.

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