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Digitalkamera: Auslöseverzögerung bei Autofokus und Serienaufnahmen

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Digitalkamera: Die Auslöseverzögerung

24.06.2010, 14:31 Uhr | EK(tb)/t-online.de

Digitalkamera: Auslöseverzögerung bei Autofokus und Serienaufnahmen.

Digitalkamera (Quelle: Hersteller)

Die Digitalkamera-Auslöseverzögerung hat schon so manchem Hobbyfotografen Kummer bereitet. Wer meint, mal schnell ein Foto machen zu können, muss manchmal feststellen, dass das Motiv längst aus dem Bild gelaufen ist, bevor die Kamera auslöst. Bei besonders langsamen Digitalkameras dauert es mehrere Sekunden, bis das Foto im Kasten ist. Schuld daran ist die so genannte Digitalkamera-Auslöseverzögerung.

Digitalkamera-Auslöseverzögerung: Der Autofokus

Wird ein Autofokus benutzt, muss die Kamera vor dem Auslösen erst einmal fokussieren, also das Bild scharf stellen. Das dauert seine Zeit. Schließlich möchte man keine verwackelten oder unscharfen Bilder machen. Die Kamera hat daher eine Sicherung eingebaut: Der Auslöser lässt sich erst dann betätigen, wenn das Bild scharf gestellt ist. Sportfotos oder Tierfotos lassen sich auf diese Weise kaum machen, zu schnell bewegen sich die Motive. In solchen Situationen empfiehlt es sich, den Autofokus abzuschalten und das Bild manuell scharf zu stellen. Wer seine Kamera schon vorher auf eine entsprechende Entfernung und Belichtung einstellt, muss im richtigen Moment tatsächlich nur noch abdrücken. Es ist aber nicht nur der Autofokus, der die Aufnahme verzögert. Auch die Einstellung von Blende, Empfindlichkeit und Verschlusszeit dauern ihre Zeit. Die Angaben der Hersteller bezüglich der Digitalkamera Auslöseverzögerung führen nicht selten in die Irre. Die Herstellerfirmen gehen nämlich bei ihrer Messung davon aus, dass das Bild bereits korrekt voreingestellt ist. Sie messen also nur die Zeit, die die Kamera für das Fokussieren benötigt.

Digitalkamera-Auslöseverzögerung: Serienaufnahmen

Wer sicher gehen möchte, dass seine Fotos tatsächlich scharf abgebildet werden, findet bei der Digitalkamera eine weitere nützliche Funktion: die Serienbildfunktion. Benutzt man den Modus Serienaufnahmen, löst die Kamera mehrmals hintereinander aus. So lassen sich schnelle Bewegungen festhalten, aber auch das perfekte Foto leichter finden. Eines jedoch sollte man beachten: Bei zu hoher Auflösung sind die Zeitabstände zwischen den einzelnen Serienaufnahmen größer als bei einer geringeren Auflösung. Hier sollte man also gegebenenfalls nachjustieren.

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