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Externe Festplatten: die Verschlüsselung

08.07.2010, 12:34 Uhr | Mattes (tb)/t-online.de

Externe Festplatten sind mobil einsetzbar und bieten gegenüber anderen Speichermedien wie dem USB-Stick oder der DVD-Rom ein wesentlich höheres Datenvolumen. Allerdings haben externe Festplatten auch ihre Nachteile, da diese von jeder beliebigen Person genutzt werden können. Sensible Daten sollten daher vor unbefugten Zugriffen geschützt werden. Dafür existieren unterschiedliche Verschlüsselungs-Verfahren, welche einen Zugriff Dritter nahezu unmöglich machen. Die wohl bekanntesten Verschlüsselungs-Verfahren sind der Verschlüsselungs-Chip und der Fingerabdrucksensor.

Der Verschlüsselungs-Chip

Eine besonders sichere Verschlüsselungsmethode besteht in der Nutzung des Verschlüsselungs-Chips. Bevor Daten vom Computer auf die Festplatte übertragen werden, werden diese vom Chip umgewandelt und auf der Festplatte gespeichert. Falls die Daten im Anschluss abgerufen werden sollen, müssen diese vorher vom Chip frei gegeben werden. Dafür wird ein Passwort benötigt, welches individuell festgelegt werden kann. So können Diebe oder Unbefugte mit den verschlüsselten Daten nichts anfangen. Externe Festplatten mit einem Verschlüsselungs-Chip sind in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Volumen erhältlich. Beim Kauf muss im Vergleich zu konventionellen Festplatten ein leicht erhöhter Preis entrichtet werden.

Persönliche Verschlüsselung mit dem Fingerabdrucksensor

Obwohl der Chip bereits eine sehr sichere Verschlüsselung gewährleistet, nutzen viele Unternehmen eine externe Festplatte mit Fingerabdrucksensor. Vor der Nutzung der Festplatte wird diese mit einem Fingerabdruck "gefüttert". Im Anschluss kann die Festplatte nur von demjenigen genutzt werden, der den passenden Fingerabdruck besitzt. Nachdem der Finger auf den Sensor gelegt wurde, gibt die externe Festplatte die Daten frei. Der Fingerabdrucksensor kann je nach Modell auch mehrere Fingerabdrücke speichern. Dies erscheint vor allem dann vorteilhaft, wenn Mitarbeiter eines Unternehmens abwechselnd einen Zugriff auf die Festplatte benötigen.


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