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Apple streitet mit Bonner Café "Apfelkind"

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Apple ärgert das Apfelkind

21.10.2011, 19:18 Uhr | Andreas Lerg

Apple streitet mit Bonner Café "Apfelkind". Apple moniert beim Logo von Apfelkind eine Verwechslungsgefahr. (Quelle: t-online.de)

Apple moniert beim Logo von Apfelkind eine Verwechslungsgefahr. (Quelle: t-online.de)

Das kleine Bonner Café "Apfelkind" hat mächtig Ärger mit dem Computer-Konzern Apple. Das US-Unternehmen stört sich an dem Logo des Cafés, das einen roten Apfel mit einem weißen Kinderkopf zeigt. Apple moniert, dass es hier eine Verwechslungsgefahr mit dem eigenen Logo bestehe. Die Besitzerin fühlt sich jedoch schlichtweg "veräppelt".

Christin Römer, Besitzerin des Cafés "Apfelkind", hat ihr Logo zusammen mit dem Firmennamen als Marke beim zuständigen Deutschen Patent- und Markenamt in München als sogenannte Wort-Bild-Marke angemeldet. Dabei hat sie diesen Markenschutz in mehreren Schutzklassen angemeldet. Eine dieser Klassen ist der Bereich Mode- und Dienstleistungen. Sie vermutet, dass sie dadurch die Aufmerksamkeit von Apple auf sich gelenkt hat, denn Apples Widerspruch gegen ihre Markenanmeldung gilt dem Dienstleistungssektor.

Per Brief zum Verzicht aufgefordert

Während ihr Logo einen roten Apfel mit einem weißen Kinderkopf zeigt, stellt das Apple-Logo einen angebissenen Apfel dar. Für Apple besteht hier Verwechslungsgefahr. Deshalb hat Apple sie per Brief aufgefordert, bis Ende September zu erklären, dass sie auf ihr Logo verzichtet. Doch Römer lässt sich nicht einschüchtern, wie der Bonner General Anzeiger berichtet. Sie hat ihren Anwalt damit beauftragt, den Widerspruch von Apple abzuwehren. Apples Pressesprecher Georg Albrecht kommentierte den Fall gegenüber dem Bonner General Anzeiger damit, dass Apple reagiere, wenn die Markenrechte des Unternehmens betroffen seien. Café-Besitzerin Römer kommentierte gegenüber der Bonner Zeitung: "Ich persönlich finde ja, dass das etwas an den Haaren herbeigezogen ist. Ich fühle mich veräppelt."

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Apfelkind soll Kette werden

Römer will auf ihr Logo auch im Bereich Dienstleistungen nicht verzichten. Sie hat die Idee, ihr Café als Franchise-Konzept auch in anderen Städten zu etablieren. So hat sie bereits Werbemittel wie Tassen, Lampenschirme oder Taschen mit dem Logo produzieren lassen. Das Café in der Bonner Südstadt hat sich vor allem Familien verschrieben. So gibt es ein extra Spielzimmer für Kinder, damit die Eltern in Ruhe Kaffee und Kuchen genießen können.

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