Sie sind hier: Home > Digital > Computer >

Deutsche Telekom will ihr Glasfaser-Netz massiv ausbauen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Milliarden-Investition  

Deutsche Telekom will Glasfaser-Netz massiv ausbauen

04.09.2013, 08:33 Uhr | Deutsche Telekom

Deutsche Telekom will ihr Glasfaser-Netz massiv ausbauen. Glasfaserkabel (Quelle: Deutsche Telekom)

Glasfaserkabel (Quelle: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat für die kommenden Jahre massive Investitionen in ihr Netz angekündigt. Dabei soll unter anderem die Zahl der Glasfaser-Anschlüsse verdoppelt werden. Bis zum Jahr 2016 sollen 24 Millionen Haushalte und Gewerbe mit Glasfaser-Anschlüssen versorgt werden nach 12 Millionen im vergangenen Jahr.

"Wir bauen für Deutschland bereits heute das Netz der Zukunft! Wir investieren in Deutschland – für Deutschland! Und das nicht nur in den Ballungsräumen", sagt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Der Konzern baut seine modernen Netze technologieübergreifend weiter aus und setzt neue Maßstäbe in der Hochleistungsinfrastruktur:

- Durch den LTE-Einsatz werden im Mobilfunk mit 150 Mbit/s neue Höchstgeschwindigkeiten möglich.
- Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur schließt bis Ende 2016 rund 24 Mio. Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 100 Mbit/s an.
- In Hamburg realisiert die Deutsche Telekom die erste "WLAN-Stadt".

Deutsche Telekom investiert 23 Milliarden

"Wir bauen unsere Position als führender Netzanbieter für unsere Kunden weiter aus. Kein anderes Telekommunikationsunternehmen investiert so viel wie die Deutsche Telekom", sagt René Obermann. Der Konzern investiert zwischen 2010 und 2015 insgesamt mehr als 23 Mrd. Euro in Deutschland.

Darüber hinaus sorgt der Netzausbau für positive Beschäftigungseffekte und sichert Arbeitsplätze für die nächsten Jahre. So kann der Konzern bis 2015 fast 6.000 Nachwuchskräfte aus der eigenen Ausbildung einstellen. Die Deutsche Telekom reduziert auch die Fremdvergabe zu Gunsten der internen Beschäftigung und setzt stärker auf Altersteilzeit statt Vorruhestand. Damit hält das Unternehmen im Sinne einer demografieorientierten Personalentwicklung die Erfahrung älterer Mitarbeiter im Konzern.

Beim Ausbau der Netzinfrastruktur realisiert der Konzern eine bestmögliche Kombination der Technologien, bestehend aus Mobilfunk, Festnetz, Internet Protokoll-unterstützter Infrastruktur (IP) sowie der drahtlosen Funkversorgung/WLAN.

Top-Speed im Mobilfunk mit bis zu 150 Mbit/s

Im Mobilfunk werden durch den umfassenden Ausbau des LTE-Standards neue Daten-Höchstgeschwindigkeiten unterwegs möglich: Mit bis zu 150 Mbit/s beschleunigt die Deutsche Telekom damit im Mobilfunk auf Rekord-Niveau. Bei der LTE-Versorgung setzt sie bereits heute auf Spitzengeschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit/s.

In Städten und Ballungszentren, in denen bisher bereits sehr schnelle 100 MBit/s möglich sind, werden alle LTE-Funkstationen mit der neuen Technologie ausgestattet. Damit ist LTE in weit über 100 deutschen Städten ab sofort verfügbar. Bis Ende des Jahres werden es fast 200 sein. Bereits zur IFA in Berlin wird der Mobile Data XL als erster Datentarif die neue maximale Geschwindigkeit unterstützen. Weitere Tarife folgen.

Daten-Turbo für zuhause: Schnelles Festnetz durch Vectoring

Der Einsatz der innovativen Vectoring-Technologie sowie die Ausweitung der Glasfaser-Infrastruktur ermöglicht im Festnetz erheblich beschleunigte Datengeschwindigkeiten auf bis zu 100 Mbit/s: Bereits heute sind rund 12 Mio. Haushalte an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen. In diesem Jahr kommen weitere 800.000 dazu.

Bis Ende 2016 werden rund 24 Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt. Um dieses Ergebnis realisieren zu können, wird die Deutsche Telekom allein bis 2014 rund 10.000 Kilometer Glasfaserkabel und weitere 17.600 Multifunktionsgehäuse – graue Kästen am Straßenrand – aufbauen bzw. verlegen.

800.000 neue Haushalte mit Highspeed

Noch in diesem Jahr werden die folgenden 44 Städte an das Highspeed-Netz angeschlossen: Aalen, Aichach, Albstadt-Ebingen, Aschaffenburg, Bad Nenndorf, Bad Salzschlirf, Baden-Baden, Beilstein (Württ.), Bühl (Baden), Emmerich am Rhein, Fulda, Kiel, Kleinmachnow, Kleve, Limburg a. d. Lahn, Löhne, Lübbecke, Miltenberg, Neuhof (Kreis Fulda), Obernburg am Main, Gifhorn, Hann. Münden, Hennigsdorf, Herrenberg, Hilden, Hildesheim, Hofheim am Taunus, Offenburg, Prenzlau, Rastatt, Rendsburg, Roth (Mittelfr.), Siegburg, Starnberg, Torgau, Hofheim-Wallau, Ingolstadt, Kalbach (Rhön), Kevelaer, Tübingen, Velten, Waldenbuch sowie Zittau und Zweibrücken.

"HotSpot-City": Pilotprojekt Hamburg wird zum "Surferparadies"

Auch bei der drahtlosen Funknetzversorgung zeigt die Telekom als größter Betreiber von Hotspots in Deutschland den Weg in das Netz der Zukunft: Hamburg wird als erste deutsche Stadt großflächig mit der WLAN-Technologie ausgerüstet und damit erste "HotSpot-City". Im ersten Schritt hat die Telekom den Hafenbereich mit den touristischen Zentren um die Landungsbrücken, Fischmarkt und das Cruise Terminal Altona ausgebaut.

Es folgen der Ausbau der großen Shopping-Meilen Mönckebergstrasse, Jungfernstieg, Gänsemarkt sowie Große Bleichen. Später kommen dann St. Pauli und der Bereich um die Reeperbahn hinzu. Rund 500 einzelne Hotspots betreibt die Telekom bereits in Hamburg an Standorten wie am Flughafen, oder in Cafés. Auch an diesen Zugängen ist das Surfen ab sofort in der ersten Stunde kostenlos.

IP für alle: Modernste Festnetz-Anschlüsse von morgen

Die flächendeckende Umstellung auf IP (Internetprotokoll)-basierte Anschlüsse treibt die Netzmodernisierung der Deutschen Telekom weiter voran. Durch die leistungsfähigere IP-Infrastruktur wird zum einen die Basis für die integrierten Netze mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten gelegt, zum anderen erhalten die Kunden erhöhten Netzkomfort wie bessere Sprachqualität oder einfache Verkabelung.

Die IP-Umstellung läuft auch in anderen europäischen Beteiligungen – teils sogar schneller. So wird diese in Mazedonien noch bis Ende des Jahres abgeschlossen. Die Slowakei folgt 2014, Kroatien und Montenegro 2015, Ungarn 2016. Mit ihrem Ziel der Technologieführerschaft in Europa hat sich die Telekom auf den Weg gemacht, das erste integrierte IP-Unternehmen in Europa zu werden.

IP-Umstellung ist ein Meilenstein

Dabei ist die IP-Umstellung nur ein Meilenstein. Im Blick ist ein radikal neues Architekturkonzept – TeraStream. Die Deutsche Telekom ist der weltweit erste Netzbetreiber, der die TeraStream-Architektur eingeführt hat. Diese IP-basierte Technologie wurde Ende 2012 erfolgreich in Kroatien pilotiert. Hierbei wird die Intelligenz für Netzbetrieb und Dienste in die Cloud verlagert. Produkte und Dienstleistungen der Deutschen Telekom sind auf IFA in Berlin vom 6. bis 11. September live auf dem Stand der Deutschen Telekom in Halle 6.2 zu sehen.

Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von t-online.de Digital.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Verkehrschaos in Vietnam 
Dieser Rollerfahrer muss irre sein

Dieser vietnamesische Rollerfahrer rast mit seinem Zweirad rücksichtslos durch die Straßen von Hanoi. Video

Anzeige

Shopping
Anzeige
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping


Anzeige
shopping-portal