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Angela Merkel sucht auf CeBit 2016 die digitale Revolution

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"Die Zeit drängt"  

Merkel sucht auf der CeBit die digitale Revolution

15.03.2016, 18:53 Uhr | dpa, t-online.de

Angela Merkel sucht auf CeBit 2016 die digitale Revolution. Der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider Ammann und die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBit 2016. (Quelle: dpa)

Der Schweizer Bundespräsident Johann Schneider Ammann und die Bundeskanzlerin Angela Merkel versuchen sich an einer "Augmented Reality"-Brille von Brother. (Quelle: dpa)

Einen Tag später als üblich hat Angela Merkel ihren Rundgang auf der Technik-Messe CeBit in Hannover absolviert. Die Bundeskanzlerin beäugte 3D-Drucker und Hightech-Brillen – aber eigentlich erwartet sie sich etwas anderes von der digitalen Industrie. 

Bei ihrem traditionellen Eröffnungsrundgang – der diesmal nicht zuletzt wegen der Wahl in drei Bundesländern erst am zweiten Messetag stattfand – blieb keine Zeit für unerwartete Begegnungen. Mit einer viertelstündigen Verspätung ging es beim Partnerland Schweiz los. Rund zwei Stunden Zeit ging Merkel bei ihrer Tour mit dem Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann durch die Hallen.

Nach dem stressigen Wahlabend vom Sonntag wirkte sie relativ locker und entspannt. Die Schweiz als verlässlicher Partner könne dazu beitragen, Europas digitalen Wandel zu beschleunigen, sagte sie – betonte aber auch: "Die Zeit drängt".

Bereits im Vorfeld der CeBit machte die Bundeskanzlerin in einem Podcast mit dem Titel "Wir müssen uns sputen" deutlich, dass Deutschland im internationalen Wettbewerb hinterherhinke. Das betreffe insbesondere das Thema "Big Data", die Analyse und Aufbereitung von (Kunden-)Daten. Daten seien der "Rohstoff des 21. Jahrhunderts" betonte Merkel. 

Höflichkeitsbesuch bei Drohnen und 3D-Druckern

Auf ihrem Rundgang bekam Merkel allerlei andere Entwicklungen zu sehen – so etwa am Stand der ETH Zürich, die eine Drohne mit den Eigenschaften von Helikopter und Flugzeug entwickelt hat. Geduldig ließ sie sich die technischen Innovationen erläutern und nickte artig dazu, bevor sie ein Grafitplättchen entgegennahm – ein Geschenk der Schweizer Physiker an die promovierte deutsche Physikerin Angela Merkel. Im Eiltempo ging es weiter.

Auch bei dem Besuch anderer Messestände fragte Merkel höflich-interessiert nach Details, hakte geduldig nach, scherzte gelegentlich. Mal hielt sie ein neues Produkt in die Kameras, mal bestaunte sie bei ihrer Stippvisite in der digitalen Welt von Morgen einen gelben Hocker aus dem 3D-Drucker. Als es hieß, die Herstellung dauere einige Stunden, meinte die Kanzlerin launig: "Wenn man 30 Gäste hat, muss man da frühzeitig planen."

Aufholjagd mit Preisgeldern

Was die Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft betrifft, hat das mit der frühzeitigen Planung nicht ganz so geklappt. Der deutsche Wagniskapitalmarkt gilt – gemessen an der Wirtschaftskraft – als zu klein. In Deutschland werden dem Vernehmen nach nur 0,02 Prozent des Bruttoinlandsprodukts investiert.

Auf der CeBIT startete das Wirtschaftsministerium daher einen neuen Gründerwettbewerb. Start-ups, die mit Hilfe von modernen Technologien ihre Ideen realisieren, sollen mit Preisgeldern von bis zu 600.000 Euro sowie Beratung unterstützt werden. Jährlich sind zwei Wettbewerbsrunden geplant. Zusätzlich wolle das Ministerium Sonderpreise zu Themen der Digitalen Agenda ausschreiben. Im Fokus stehen vor allem kleine Unternehmen, die sich noch in der Startphase befinden. Gerade diese hätten häufig Schwierigkeiten, die Finanzierung sicherzustellen, sagte Projektleiter Wolfram Groß.

Seit etwa zwei Jahren bleibe die Zahl von 160.000 Unternehmensgründungen pro Jahr konstant – nach einem deutlichen Abwärtstrend in den Vorjahren, hieß es.

Die zunehmende digitale Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein zentrales Thema der diesjährigen CeBIT. Die Messe wurde zuletzt stark auf Fachbesucher ausgerichtet, deswegen geht es in Hannover noch bis Freitag vor allem um Produkte für Unternehmen. Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges kündigte bei Merkels Messe-Rundgang an, der Bonner Konzern wolle sein Rechenzentrum in Biere bei Magdeburg um das Anderthalbfache ausbauen. Aus dem Zentrum werden Cloud-Dienste für Firmen angeboten.

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