05.06.2012, 15:20 Uhr | Andreas Lerg
Die sechs fiesesten Facebook-Fallen zu entlarven ist nicht schwer. (Quelle: imago)
So wie jeder große Bahnhof Taschendiebe anlockt, so lockt Facebook Online-Kriminelle an. Bei über 700 Millionen Nutzern sind die Chancen hoch, Opfer für Betrug und Gaunereien zu finden. Getreu dem Motto "Gefahr bekannt, Gefahr gebannt" erklären wir die sechs fiesesten Facebook-Fallen und wie man sie entlarvt.
Als Facebook mit der Timeline (Chronik) eine neue Darstellung der persönlichen Informationen, Daten, Pinnwandeinträge und Fotos einführte, wollen viele Nutzer wieder zu ihrer alten Profilansicht zurück wechseln. Den Frust mancher Facebook-Kunden machten sich prompt Online-Betrüger zunutze: Sie verbreiten Links zu angeblichen Anleitungen, wie die alte Profilansicht wieder hergestellt werden kann. Wer auf den Trick hereinfiel und der Anweisung auf der externen Seite folgte, infizierte seinen Computer mit einem Spionagetool, das Nutzer- und Zugangsdaten ausspähte. Das war eine von sechs gängigen Fallen auf Facebook.
Auf Facebook werden Nutzer manchmal unfreiwillig zu Spammern, indem sie auf angebliche Sensationsmeldungen klicken oder vermeintlich interessante Informationen oder Videos teilen. Online-Betrüger nutzen die Mitteilsamkeit vieler Facebook-Mitglieder aus, um möglichst viele Opfer in ihre Fallen zu locken. Beliebt ist die Videofalle, weil sie meist gut funktioniert, denn viele wollen gerne sensationelle Videos anschauen. Mal ist es das angebliche Nacktvideo von Sylvie van der Vaart, mal ein Video das "den dicksten Pickel der Welt" zeigt. Nutzer die auf diese Links innerhalb von Facebook klicken, verbreiten den Hinweis auf die gar nicht existierenden Videos gleich weiter, denn nicht selten löst der Klick versteckte Automatismen auf einer externen Internetseite aus. Wer dem Link zum angeblichen Video weiter folgt, landet in der Abo- oder Phishing-Falle.
Auch die Chat-Funktion von Facebook kann in die Falle führen. Das kommt zwar seltener vor, weil der Aufwand für die Online-Kriminellen recht hoch ist - sie müssen ein Nutzerkonto knacken und unter ihre Kontrolle bringen - aber ist dann meist sehr wirksam. Denn wenn ein Facebook-Mitglied von einem Freund per Chat angesprochen wird, traut man diesem zunächst erst einmal und freut sich über den Smalltalk. Und wenn dieser Freund einem interessante Links empfiehlt, tendieren viele dazu, diesen ohne zu zögern anzuklicken. Verdacht schöpft ein Nutzer höchstens, wenn der deutschsprachige Freund auf einmal in Englisch schreibt oder aber mit kurzen unpersönlichen oder für ihn untypischen Sätzen relativ direkt und drängend zum Anklicken eines Links auffordert. Genau das sind typische Merkmale für eine Chat-Falle.
Alle sechs gängigen Facebook-Fallen haben eines gemeinsam. Mit etwas Skepsis und Besonnenheit sind sie leicht zu durchschauen. Denn immer wieder sind bei den Fallen typische Merkmale festzustellen. Wer diese kennt und auf sie achtet, fällt so schnell auf keinen Betrugsmasche mehr herein, die Online-Kriminelle auf Facebook durchzuziehen versuchen.
05.06.2012, 15:20 Uhr | Andreas Lerg
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