Startseite Mediencenter – Ihr persönlicher 25-GB-Online-Speicher
Sie sind hier: Home > Digital > Top-Themen > Facebook >

Facebook: Online-Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft aus

...

Facebook-Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft der Mitglieder aus

26.07.2012, 17:17 Uhr | Andreas Lerg

Facebook-Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft der Mitglieder aus. (Quelle: Facebook)

Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft der Facebook-Mitglieder aus. (Quelle: Facebook)

Mit einer neuen dreisten Masche haben es Online-Betrüger derzeit auf die Kreditkartendaten von Facebook-Nutzern abgesehen. Dabei nutzen die Täter schamlos die Hilfs- und Spendenbereitschaft vieler Menschen aus: Sie ködern mit einer Spendenaktion für notleidende Kinder. Der Betrug läuft momentan in Deutschland und verschiedenen anderen europäischen Ländern.

Betrug im Namen einer realen Organisation

Die Online-Kriminellen gaukeln auf Facebook eine Spendenaktion vor, die angeblich von ChildFund stammt, einer nichtstaatlichen Organisation aus Deutschland, die sich für bedürftige Kinder einsetzt. Der Betrug funktioniert über eine Schadsoftware, die auf infizierten Computern nach dem Login bei Facebook ein Popup-Fenster startet. Dort wird der Nutzer um eine Spende zugunsten bedürftiger Kinder gebeten. Schon mit einem Euro könne man "hilfsbedürftigen Kindern und ihren Familien eine Zukunft schenken, die sie ohne unsere Hilfe nicht hätten", heißt es in dem Aufruf.

Täter wollen lediglich Kreditkarten erbeuten

Wer spenden will, soll seine Kreditkartendaten in ein Formular eingeben, damit der Betrag eingezogen werden kann. Abgefragt werden dabei alle Kreditkartendaten inklusive der CVV-Nummer, also der dreistelligen Kartenprüfnummer auf der Rückseite der Karte. Mit diesen Daten haben die Täter alle Daten, um Zahlungen vornehmen und sich bereichern zu können.

Computer-Video
Facebook: Die richtigen Einstellungen
imago

Damit nicht jeder gleich alles über Sie weiß: So schützen Sie Ihre Privatsphäre. zum Video

Facebook-Nutzer und Organisationen werden geschädigt

Neben Deutschland läuft dieser Betrug unter anderem auch in Spanien, Italien oder Holland, jeweils angepasst auf dort ansässige Hilfsorganisationen. So werden also nicht nur die Nutzer geschädigt, deren Konten geplündert werden, sondern auch die Hilfsorganisationen. Einerseits könnte ihr Ruf unter dem Betrug leiden, andererseits könnte grundsätzlich auch die Spendenbereitschaft zurückgehen, wenn der Nutzer nur schwer beurteilen kann, ob der Spendenaufruf echt ist.

Trojaner kommt meist über infizierte Webseiten

Technisch funktioniert der Angriff so, dass ein Schadcode namens Citadel beim Aufrufen der Facebook-Seite das Popup-Fenster erzeugt. Dabei wird der Standort und die Spracheinstellung des Computers festgestellt, damit der passende Text angezeigt werden kann. Citadel kommt in der Regel als Trojaner auf den Computer des Opfers und wird meist beim Besuch speziell manipulierter Internetseiten eingeschleust.

Betrug entlarvt sich im Text

Der Betrug ist gut gemacht und entlarvt sich selbst nur dadurch, dass im Text keine Umlaute vorhanden sind. So steht dort beispielsweise "unterstutzen" oder "hilfsbedurftig". Um den eigenen Computer vor der Infektion mit solcher Schadsoftware zu schützen, sollte immer ein permanent aktualisierter Virenscanner im Einsatz sein. Wenn dennoch solche Meldungen erscheinen, sollte der Nutzer vorsichtig bleiben und keinerlei Daten in entsprechende Formulare eintragen. Ehrliche Organisationen bitten nur auf ihren eigenen Facebook-Seiten um Spenden, aber nicht als Popup direkt nach dem Login.

Auf Facebook informiert die Digital-Redaktion von t-online.de auf der Seite Nullen und Einsen über aktuelle Themen.

Quelle: Andreas Lerg

zur Homepage
Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Facebook: Online-Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft aus" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Facebook: Online-Betrüger nutzen Hilfsbereitschaft aus" gefallen hat.

 
Shopping

Einkaufswelt
Jetzt Angebot sichern!
Jetzt Angebot sichern! - Surfen & Telefonieren, Digitales Fernsehen mit 100 Sendern!

Surfen & Telefonieren + Digitales Fernsehen mit 100 Sendern!
von Telekom

Einkaufswelt
Beim Brillenkauf sparen
Beim Brillenkauf sparen - ab 39,90 €* bestellen. bei brille24.de

Ihre neue Brille inkl. Super-Entspie-
gelung, dünner Kunststoffgläser und extra Härtung bei Brille24.de.



Meine Dienste
Anzeige
TV-Pannen
TV-Moderatorin wird von Kollegen veräppelt
TV-Moderatorin wird von Kollegen veräppelt (Screenshot: Bitprojects)

Frau hätte besser auf Text des Tele- prompters geachtet. zum Video

Fotos des Tages
Gemein! Künstler macht Bibo nieder
Der niederländische Künstler Bart Jansen macht Bibo aus der Sesamstraße nieder.   (Quelle: dpa\Evert Elzinga)

Der Sesamstraßen-Vogel musste wegen Straßenbau "sterben". mehr

Anzeige
Damenmode
Glööckler by Ulla Popken
Glamouröse Looks von Glööckler by Ulla Popken

Glamouröse Looks & wunderbare Kombinationen in großen Größen entdecken! von Ulla Popken

Anzeige
Einkaufswelt Einkaufswelt

Zur breiten Ansicht

Anzeige