01.02.2013, 13:44 Uhr | mtr, t-online.de
Was für eine Schreckensgestalt hat die Gentechnik hier hervor gebracht? Halb Mensch, halb Hund? Oder eine Kreuzung aus Mensch und Schwein? (Quelle: snopes.com)
Welche Abscheulichkeit hat die Gentechnik denn da hervor gebracht? Im Internet macht dieses schockierende Bild einer Kreatur die Runde, die angeblich halb Mensch und halb Hund ist. Andere mutmaßen eine Kreuzung aus Mensch und Schwein. Wieder andere glauben, dass hier der "Chupacabra" zu sehen ist, ein mythisches Tier aus Südamerika, das Ziegen, Schafen und anderen Tieren das Blut aussaugt. Zeigt diese spektakuläre Aufnahme tatsächlich das Ergebnis verbotener Labor-Experimente oder einer absurden Laune der Natur?
Das Foto dieses Mischwesens ist echt und keine aufwändig am Computer erzeugte Fälschung. Unecht allerdings ist das abgebildete Lebewesen selbst. Es handelt sich um eine Skulptur der australischen Künstlerin Patricia Piccinini und nennt sich "The young family" (Die junge Familie). Das lebensecht wirkende circa 1,5 Meter lange Wesen und sein Nachwuchs besteht vor allem aus Holz, Leder, Silikon, Acryl und menschlichen Haaren.
Piccinini hat in den Jahren 2002 und 2003 unter dem Namen "We are family" eine kleine Serie solcher bewusst abstoßender Mischwesen geschaffen, um damit unter anderem die Ethikfrage bezüglich der Gentechnik zu thematisieren. Seit dieser Zeit geistert dieses Foto immer wieder durch das Internet. Wir zeigen, welche verrückten Hoaxes und Fotomontagen das Internet noch bereit hält.
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Egal wie verrückt eine Geschichten klingen oder wie unglaublich ein Foto aussehen mag, viele Nutzer fallen nach wie vor auf sogenannte Hoaxes herein. Hoaxes, zu deutsch etwa Scherz oder Schwindel, gibt es in verschiedenen Varianten: Zum einen erfinden Spaßvögel harmlose Geschichten und Fotomontagen, zum anderen locken aber auch Online-Kriminelle Internetnutzer mit skurrilen Fotos in Abo- und Trojaner-Fallen. Diese heimtückische Masche erfreut sich besonders in sozialen Netzwerken wie Facebook zunehmender Beliebtheit.
Hoaxes sind derweil unter anderem an ihren Übertreibungen in Bild und Text zu erkennen. Zudem verbreiten sich die Internet-Märchen vorwiegend über Blogs, soziale Netzwerke und E-Mails. Während reine Textnachrichten keinen Schaden anrichten, können Links und E-Mail-Anhänge gefährliche Schadprogramme enthalten. Darum sollte man nur vertrauenswürdige Anhänge öffnen und kein Mailprogramm benutzen, das angehängte Mini-Programme automatisch startet.
Darüberhinaus lassen sich schädliche Links leichter mit der Browser-Erweiterung WOT (Web of Trust) enttarnen. Das kostenlose Plug-In markiert schädliche Links in Sucherergebnissen, E-Mails und auf Facebook. WOT-Download:Internet Explorer | Firefox
Quelle: mtr, t-online.de
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