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Google Street View: So legen Sie Widerspruch ein

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Google Street View: Widerspruch einlegen

01.04.2011, 09:54 Uhr | AFP

Google Street View: So legen Sie Widerspruch ein. Street-View-Kamerawagen in Deutschland (Foto: dpa)

"Kamera-Periskop" auf den Google-Autos lichtet Deutschland ab. (Quelle: dpa)

Der Straßenbilderdienst Google Street View zeigt seit November 2010 auch Aufnahmen von den 20 größten Städten Deutschlands. Wer nicht möchte, dass er selbst, sein Haus oder sein Auto auf den detaillierten Straßenansichten zu sehen ist, kann dagegen Widerspruch einlegen.

Die Veröffentlichung von Fotos aus weiteren Städten Deutschlands in Google Street View ist derzeit nicht geplant. Daher können Kritiker von Google Street View mit ihrem Widerspruch durchaus noch warten und die Entwicklung des Straßenfotodienstes in Deutschland abwarten.

Wer kann Widerspruch einlegen?

Gegen die Veröffentlichung von Aufnahmen der eigenen Person, des eigenen Autos oder der eigenen Wohnung kann grundsätzlich jeder Widerspruch einlegen. Wenn auch nur ein Mieter eines Mehrfamilienhauses nicht in Street View will, wird das ganze Gebäude "verwischt" dargestellt. Die Aktion kann wegen der Veränderung der Original-Bilder nicht rückgängig gemacht werden.

Wie kann man Widerspruch einlegen?

Widerspruch können Sie per E-Mail an streetview-deutschland@google.de oder per Brief an Google Germany GmbH, Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg einlegen. Von der Internetseite des Bundesverbraucherschutzministeriums können Musterschreiben heruntergeladen oder online ausgefüllt werden. Zudem bietet Google direkt in Street View die Möglichkeit zum Widerspruch: Über den Button Ein Problem melden lässt sich das gerade besuchte Bild beanstanden. Weitere Möglichkeiten des Widerspruchs listet Google auf einer eigens eingerichteten Internet-Seite zum Datenschutz in Street View auf

Wie ist das Widerspruchs-Verfahren?

Nach einem Widerspruch erhält der Betroffene zunächst eine Eingangsbestätigung sowie häufig die Aufforderung, sein Wohnhaus genauer zu identifizieren. Ein Grund ist, dass Hausnummern auf den Google-Bildern oft nicht erkennbar sind - was Datenschützer auch sinnvoll finden. Daher erfolgt die Identifizierung entweder über von Google über ein Formular abgefragte nähere Angaben oder über Satellitenbilder. Gefragt wird etwa nach der Farbe des Hauses oder Besonderheiten wie Balkonen oder markanten Nachbargebäuden fragen. Für die Nutzung von Satellitenbildern will Google ein Internet-Werkzeug zur Verfügung stellen, mit dem das eigene Wohnhaus online gekennzeichnet werden kann.

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