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    Kim Schmitz: Megaupload-Gründer im Vaterglück

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    Megaupload-Gründer Kim Schmitz im Vaterglück

    27.03.2012, 10:03 Uhr | jhof, t-online.de

    Kim Schmitz: Megaupload-Gründer im Vaterglück. Megaupload-Gründer Kim Schmitz zeigt seine Zwillingsmädchen. (Quelle: Kim Schmitz)

    Megaupload-Gründer Kim Schmitz zeigt seine Zwillingsmädchen. (Quelle: Kim Schmitz)

    Doppeltes Glück für Kim Schmitz: Erst ein Geldsegen dank Verfahrensfehler, jetzt schwelgt der Megaupload-Gründer im Vaterglück. Die Ehefrau von Kim Schmitz brachte gesunde Zwillinge zur Welt. Damit ist der Internet-Millionär jetzt fünffacher Vater – und hält zwei weitere Trümpfe im Arm.

    In den USA warten die Staatsanwälte auf ihn, in Neuseeland bindet ihn die Familie: Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias Kim Dotcom hat Nachwuchs bekommen. Im Technik-Blog Torrent Freak posiert er mit Zwillingen auf dem Arm.

    Zuwachs für Familie Dotcom

    Einen Monat nach seiner Freilassung gegen Kaution hat Ehefrau Mona zwei gesunde Zwillingsmädchen zur Welt gebracht, berichtet die Lokalzeitung "New Zealand Herald". Die beiden sind am Mittwoch im "National Women’s Hospital" in Auckland geboren worden. Auch über das Gewicht der Babys (2,4 und 2,8 Kilogramm) gibt die Familie bereitwillig Auskunft. Die Dotcoms, so die Lokalpresse weiter, haben bereits drei Kinder: Kimmo, Kaylo und Kobi.

    "Schickt sie doch bitte dem FBI"

    Kurz nach der Geburt konnte sich der stolze Vater einen Seitenhieb auf die US-Bundespolizei nicht verkneifen: "Gestern wurden zwei gesunde Kiwis geboren", sagte Schmitz gegenüber Torrent Freak am Donnerstag. "Als ich gefragt wurde, ob ich die Plazenta behalten möchte (was für eine verrückte Frage), habe ich 'ja' gesagt: 'Und schickt sie doch bitte dem FBI, damit sie auf Piraten-DNA getestet werden kann.'“

    Kim Schmitz war im Januar von der neuseeländischen Polizei in seiner Villa bei Auckland verhaftet worden. Seit Mitte Februar steht der Wahl-Neuseeländer unter Hausarrest. Laut "New Zealand Herald" bedankte er sich bei den Richtern, die seine Freilassung erlaubt hatten: "Ich möchte ihnen dafür danken, dass ich bei der Geburt anwesend sein konnte. Mona und mir bedeutet das sehr viel.“

    USA fordern Auslieferung des Megaupload-Gründers

    Wie die Zeitung weiter berichtet, steigen mit der Geburt seiner Töchter die Chance, die neuseeländische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Diese könne sich möglicherweise günstig für den gebürtigen Deutschen auswirken: Die USA haben inzwischen seine Auslieferung beantragt, die US-Behörden werfen dem Gründer der Download-Plattform Megaupload vor, Copyright-Besitzer in großem Stil um ihre Einkünfte gebracht zu haben.

    Megaupload sei einer der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Musik und Filmen gewesen. Den Rechteinhabern sei ein Schaden von etwa 500 Millionen Dollar entstanden. Kim Schmitz weist die Vorwürfe zurück und wehrt sich gegen die Auslieferung. Er darf bis zur Anhörung kein Internet benutzen und sein Haus nur mit Genehmigung der Behörden verlassen. Bei der Festnahme waren Konten Wertgegenstände im mehrstelligen Millionenbereich sichergestellt worden.

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    Kim Dotcom weiter auf freiem Fuß

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