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Twitter reagiert auf Drohungen gegen Nutzer mit Missbrauchs-Button

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Missbrauchs-Button

Twitter reagiert auf Drohungen gegen Nutzer

31.07.2013, 11:29 Uhr | dpa, t-online.de

Frau liest am Notebook Nachrichten auf Twitter (Quelle: imago\Jochen Tack)

Twitter soll Nutzer besser vor Drohungen schützen. (Quelle: Jochen Tack/imago)

Twitter hat angekündigt, die Nutzer in Zukunft besser vor Drohungen und Beleidigungen auf seiner Plattform zu schützen. Das Online-Netzwerk werde einen Missbrauchs-Button einführen, mit dem entsprechende Nachrichten schnell gemeldet werden können. Damit reagierte Twitter auf massive Nutzerbeschwerden der vergangenen Tage.

Mit einem Eintrag im englischen Firmenblog teilte Twitter mit, den Missbrauchs-Button, der vor rund drei Wochen in der iPhone-App eingeführt wurde, auch für die Android-App sowie die Twitter-Webseite zur Verfügung zu stellen. Allerdings machte das Netzwerk keine Angaben dazu, wann es zu der Aktualisierung kommen werde.

Über 85.000 Menschen hatten in den vergangenen Tagen eine Online-Petition unterzeichnet, die von Twitter forderte, stärker gegen Belästigungen und Bedrohungen von Nutzern vorzugehen. Entsprechend schnell musste das Netzwerk reagieren. "We hear you" – zu Deutsch "wir hören Euch", war denn auch die Botschaft des Blogeintrags.

Die Online-Petition war gestartet worden, nachdem die britische Journalistin Caroline Criado-Perez von andauernden Drohnachrichten über Twitter berichtet und dem Online-Dienst vorgeworfen hatte, nicht auf ihre Beschwerden reagiert zu haben.

Jane Austen auf der Zehn-Pfund-Note

Criado-Perez hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Frauen auf Banknoten des britischen Pfund abgebildet werden. Nachdem die Bank of England vergangene Woche mitteilte, dass die Schrifstellerin Jane Austen ab 2017 die Zehn-Pfund-Note zieren wird, hatte Criado-Perez nach eigenen Angaben hunderte Beleidigungen über Twitter erhalten, darunter Androhungen sexueller Gewalt.

Ein 21-Jähriger wurde im Zusammenhang mit dem Fall in Manchester festgenommen, teilte Scotland Yard am Sonntagabend mit. Der Verdacht gegen ihn laute auf Beleidigung, erklärte die Polizeibehörde.

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31.07.2013, 11:29 Uhr | dpa, t-online.de

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