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Zu dick für Facebook? - Foto von Plus-Size-Model Tess Holiday gesperrt

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Umstrittene Entscheidung  

Zu dick und ungesund für Werbung auf Facebook?

25.05.2016, 08:31 Uhr | t-online.de

Facebook hat sich mit einer umstrittenen Entscheidung blamiert und rudert nun zurück. Das soziale Netzwerk hatte das Bild des Plus-Size-Models Tess Holliday in einer Facebook-Anzeige gesperrt. Begründung: Das Bild der korpulenten Frau im Bikini verstoße gegen die "Gesundheits- und Fitness-Richtlinien".

"Werbung soll keinen Gesundheitszustand oder ein Körpergewicht als perfekt oder extrem unerwünscht darstellen. Werbung wie diese ist nicht zulässig, da sie den Betrachter dazu veranlasst, sich schlecht zu fühlen." So formulierte Facebook die Begründung an die australische Feministengruppe "Cherchez la Femme". Ergänzt mit dem Tipp, in der Werbung Bilder zu zeigen, die "relevante Aktivitäten" wie Laufen oder Radfahren zeigen.

Ist die zu dick? Foto wird auf Facebook gesperrt. (Screenshot: t-online.de) (Quelle: Ströer)
Plus-size-Model Tess Holiday auf Facebook gesperrt

Am Montag wurde dieses Foto von Plus-size Model Tess Holliday gesperrt. Der Grund: Es spricht gegen die Gesundheit- und Fitness Guidelines des sozialen Netzwerks.

Plus-size-Model Tess Holiday auf Facebook gesperrt.

(Quelle: t-online.de)


Facebook rudert zurück

Nachdem "Cherchez la Femme" den Fall öffentlich gemacht und gegen die Entscheidung protesiert hatte, erklärte Facebook am Montag dann, dass die Anzeige wieder freigeschaltet sei und doch nicht gegen die Regeln verstoße.

Der eigentliche Sinn der "Gesundheits- und Fitness-Richtlinien" ist, dass beispielsweise dubiose Diätprodukte, die rasanten Gewichtsverlust versprechen oder gesundheitlich bedenklich sind, nicht beworben werden können. Dies geschieht oft mit Bildern, die beispielsweise dicke Menschen vor und nach der vermeintlich schnellen und einfachen Abnahme zeigen.

Kampf gegen Diskriminierung

"Cherchez la Femme" aber will mit ihrer Kampagne vermitteln, dass auch übergewichtige Menschen ein positives Selbtwertgefühl haben können. Zugleich kämpft die Gruppe gegen die Diskriminierung beleibter Menschen.

Facebook entschuldigte sich für den Vorfall: "Unser Team verarbeitet Millionen Werbe-Bilder pro Woche und manchmal werden dabei Anzeigen fälschlicherweise gesperrt. Wir entschuldigen uns für den Fehler."

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