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Internet: Sicher surfen - Todsünden vermeiden

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Internet-Fallstricke

Die Todsünden im Internet

16.08.2013, 19:00 Uhr | Christian Fenselau

Internet-Nutzer sollten die Todsünden beim Surfen meiden. (Quelle: t-online.de\Montage)

Internet-Nutzer sollten die Todsünden beim Surfen meiden. (Quelle: Montage/t-online.de)

Dass im Internet viele Gefahren lauern, ist schon fast eine Binsenweisheit. Wer allzu leichtfertig surft, riskiert aber nicht nur, seinen PC mit einer Spyware zu verseuchen. Die Gefahren sind mittlerweile sehr vielfältig geworden – und reichen vom Verlust der Privatsphäre bis hin zu handfestem Ärger mit der Justiz samt finanziellen Einbußen. Wir nennen die größten Fallstricke für Internetnutzer.

Internetsünden können teuer werden: Leichtgläubiges Handeln, etwa bei Bankgeschäften, erleichtert möglicherweise das eigene Konto um beachtenswerte Beträge. Auch das allzu schnell vergebene leichte und zu kurze Passwort ist eine Sünde, die Ärger bereiten und durchaus finanziell unangenehme Folgen haben kann.

Internet-Bremsen und Software-Kletten

Auch viele Gratis-Programme treiben ein falsches Spiel, laden Toolbars auf den PC und bremsen die Internetverbindung aus. Wir zeigen in einer Foto-Show, welche Gratis-Tools schummeln und auf welche Tricks der Hersteller Sie sich gefasst machen müssen.

Updates, Firewalls und Virenschutz

Viele Internetnutzer haben mit Technik eigentlich nichts im Sinn. PC, Smartphone oder Tablet sollen funktionieren – und einen Zugang zum Internet herstellen, um nach Informationen zu suchen, zu mailen, zu kommunizieren, Dinge zu versteigern oder zu shoppen.

Es macht keinen Spaß, sich mit Virenschutz und Firewalls zu beschäftigen. Aber jeder Computer ist für Kriminelle ein mögliches Ziel für Attacken. Spezielle Hacker-Programme scannen nach Adressbereichen und erreichen in kürzester Zeit jeden Computer. Es dauert im Durchschnitt zehn Minuten, bis ein ungeschützter Computer unbemerkt einem Hackerangriff zum Opfer fällt.

Ungeschützte Computer haben keine Chance

Die Hoffnung, unbemerkt zu bleiben, ist ohne Ausnahme vergebens. Wer sich nicht schützt, hat keine Chance. Die Angriffe sind nicht persönlich, es geht um die maximale Zahl der manipulierten Geräte. Ist der Computer infiziert, verrichtet er Dienste, von denen sein Besitzer wenig mitbekommt.

Er späht zum Beispiel Passwörter aus oder verbreitet Schädlinge, versendet Massenmails und einiges mehr. Er kann sogar Bestandteil eines Botnetzes, einer "Zombie-Armee" werden, einer unüberschaubaren Masse an Rechenpower, die stundenweise für sehr viel Geld zu kriminellen Zwecken vermietet wird.

Peinliche Fotos aus Google Street View

Das Internet vergisst nicht

Auch mit einem sicheren Computer kann jeder im Internet Sünden begehen, die er vielleicht später einmal bereut. So manch unüberlegtes Foto sieht nicht nur ein guter Freund, sondern möglicherweise auch ein Personalchef und die Hoffnung auf eine neue Stelle hat sich erledigt.

Meist ist die Hoffnung vergebens, dass ein eigener Beitrag, den man später wieder löscht, auch tatsächlich weg ist. An anderen Stellen taucht er häufig doch wieder auf, es gibt eine Vielzahl von Archiven im Netz. Das Internet vergisst nichts. Ein umfassender Schutz vor Gefahren aus dem Internet verlangt deshalb mehr als nur vereinzelte Schutzmaßnahmen. Bereits eine einzige übersehene Lücke oder ein vergessenes Update reichen aus, um den Computer mit einem Schädling zu infizieren.

16.08.2013, 19:00 Uhr | Christian Fenselau

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